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Der Unterricht findet statt: Kanton pfeift Schule Kappel am Albis wegen Hitzefrei zurück

Ob Sportunterricht im Schwimmbad, Ausflüge in den Wald oder Unterricht in kühleren Räumen: Die Lehrpersonen wüssten am besten, einen dem Wetter entsprechenden Unterricht zu organisieren, meint das Volksschulamt. (Symbolbild)

Ob Sportunterricht im Schwimmbad, Ausflüge in den Wald oder Unterricht in kühleren Räumen: Die Lehrpersonen wüssten am besten, einen dem Wetter entsprechenden Unterricht zu organisieren, meint das Volksschulamt. (Symbolbild)

Das Volksschulamt des Kantons Zürich hat am Mittwoch die Schule Kappel am Albis zurückgepfiffen. Diese wollte rund 120 Primarschülern am Donnerstagnachmittag hitzefrei geben. Für Hitzeferien fehlen laut dem Kanton die gesetzlichen Grundlagen.

Die Schule krebste in der Folge zurück und teilte nach Rücksprache mit dem Volksschulamt mit, den Unterricht nach Stundenplan durchzuführen. Allerdings werden Kinder aus Hauptikon und Uerzlikon, die normalerweise mit dem Velo in die Schule kommen, am Donnerstag- und Freitagnachmittag ausnahmsweise mit dem Schulbus transportiert.

Ein gesundheitsverträglicher Umgang mit Hitze kann laut einer Mitteilung des Rechtsdienstes des Volksschulamtes unter der Obhut von Lehrpersonen besser gewährleistet werden, als wenn Kinder und Jugendliche von berufstätigen Eltern bei kurzfristigen Schuleinstellungen unbeaufsichtigt bleiben.

Lehrpersonen seien am besten in der Lage, die Situation zu beurteilen und einen den Umständen und ihrer Klasse angepassten Unterricht zu organisieren. Das Amt erwähnt namentlich Ausflüge in den Wald, Sportunterricht im Schwimmbad oder Unterricht in kühleren Räumen.

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