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Der FC Schlieren legt kampflos vor – Birmensdorf ist sauer

Fabio Stiz (r.) muss am Sonntag mit Birmensdorf ran – im Gegensatz zu Schlieren.

Fabio Stiz (r.) muss am Sonntag mit Birmensdorf ran – im Gegensatz zu Schlieren.

Im 3.-Liga-Aufstiegsrennen kommen die Schlieremer zu drei Zählern ohne Aufwand. Schlusslicht Hellas gibt für die Partie am Sonntag forfait. Derweil machen delikate Gerüchte die Runde, die Birmensdorf-Trainer Fabio Stiz verärgern.

Der Grund für die Absage der Partie ist gemäss Hellas-Vereinspräsident Georgios Lioulioukis ein Todesfall eines Vaters eines Spielers und die damit verbundene Trauerfeier.

Auf die Frage, warum er nicht um eine Verschiebung des Matches ersuchte, antwortet Lioulioukis offen: «Das bringt nichts. Wir hätten gegen den Ersten gespielt und wären sowieso abstiegen.»

In Birmensdorf sind gemäss Trainer Fabio Stiz Gerüchte mit Bezug auf «Hellas-Spieler» eingegangen, wonach der nun feststehende Absteiger auch für die restlichen Partien forfait erklären will – und für die dafür erhobenen Verbandsbussen die Spieler zur Kasse bitten soll.

Dem widerspricht Lioulioukis vehement: «Wir spielen die restlichen Spiele. Abgesehen davon könnte man die Spieler gar nicht dafür belangen.»

Der FC Birmensdorf jedenfalls ärgert sich. Der Hintergrund: Sein Strafpunktekonto ist schon jetzt um 24 Zähler höher ist als das der Schlieremer, das am Sonntag sicherlich nicht anwachsen wird.

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