Fussball
Der FC Oetwil-Geroldswil zeigt viel Moral gegen Thalwil

Oetwil-Geroldswil bezwingt Thalwil 2b nach einem 1:2-Rückstand mit 4:2. Wie bereits bei der 2:8-Klatsche bei Seefeld wurde der FC Oetwil-Geroldswil auch im Heimspiel gegen Thalwil 2b von Sportchef Albert Wagner gecoacht, welcher den ferienabwesenden Trainer Andi Wettstein vertrat.

Beat Hager
Drucken
Teilen
Der FC Oetwil-Geroldswil traf auf den FC Thalwil
4 Bilder
Oetwils Mike Wettstein (links) gegen Stefan Venhoda.
Oetwils Patrick Credaro (links) gegen David Zellweger.
Oetwils Christof Dürrenberger enttäuscht.

Der FC Oetwil-Geroldswil traf auf den FC Thalwil

Manuel Geisser

Trainer Wagner war wahrlich nicht zu beneiden, standen ihm gegen die Seebuben lediglich 14 Spieler zur Verfügung.

Dennoch waren es von Beginn an die Einheimischen, welche das Spieldiktat übernahmen. Unter der Regie von Stefan Steuble, Bruder von Wohlens Martin Steuble, machten die Einheimischen viel Druck Richtung Thalwil-Keeper Marco Cassani.

In der 14. Minute dann der verdiente Lohn für die aktiven Gastgeber, als Steuble nach Vorlage von Arbnor Bekiri den Führungstreffer markierte. Nur zwei Minuten später hatte der agile Steuble gar seinen zweiten Treffer auf dem Fuss, doch Cassani vermochte das Leder noch wegzuboxen. Mit der ersten Offensivaktion gelang den Gästen das 1:1, als Damian Huber nach einem Freistoss mittels Kopfball traf.

Oetwil-Geroldswil betrieb in der Folge einen grossen Aufwand, während Thalwil effizient aufspielte. In der 34. Minute fiel dann gegen den Spielverlauf die glückliche Führung für die Gäste, als Daniel Zellweger im Anschluss an einen Corner aus kürzester Distanz traf. «Es ist unglaublich, dass Thalwil aus dem Nichts heraus mit zwei Standardsituationen zu zwei Toren kam», zeigte sich Wagner zur Pause leicht bedrückt.

Leistungssteigerung nach der Pause

Die Gastgeber kamen mit frischem Wind aus der Kabine und der baldige Ausgleich wurde angestrebt. In der 52. Minute lancierte der spielstarke Bekiri mit einem Pass in die Tiefe Mike Wettstein, welcher den Ball am Gästekeeper vorbei zum 2:2 einschoss. Oetwil-Geroldswil vermochte zuzusetzen und der Lohn war das 3:2 durch Claudio Lauper.

In der Schlusshalbstunde hatten die Limmattaler das Spiel jederzeit unter Kontrolle und machten kurz vor Schluss durch Steuble zum 4:2-Endstand alles klar. «Nach der Pause waren wir bei den Standardsituationen des Gegners besser organisiert und liessen den Ball geschickt laufen. Das Team hat die Pausenanweisungen umgesetzt und so konnten wir das Spiel noch wenden», zeigte sich Wagner zufrieden. Pikant: Bei sämtlichen vier Treffern des Heimklubs war Bekiri mittels Assist beteiligt und war zusammen mit dem zweifachen Torschützen Steuble die dominante Figur im Spiel des FCOG, die mit diesem Sieg einen grossen Schritt Richtung Ligaerhalt machen. Mit 25 Punkten liegen die Siebtplatzierten zehn Punkte vor Engstringen.