Immerhin: Erstmals in der Saison lief Routinier Arsim Shala von Beginn weg auf. Auf ihm liegen hinsichtlich der Rückrunde grosse Hoffnungen. Trotz der personell schlechten Voraussetzungen und zuletzt vier Niederlagen in Serie waren die Einheimischen von Beginn weg bestrebt, sich den Fans von der besten Seite zu präsentieren.

Engagiert stiegen die Limmattaler in die Partie - doch bereits in der elften Minute lagen die Gäste in Front. Eine Unachtsamkeit in der Dietiker Hintermannschaft nutzte Fisnik Sabedini eiskalt aus. Und es ging weiter mit Dietiker Fehlern. In der 29. Minute spielte Boris Dabic einen fatalen Rückpass von der Mittellinie her und Goalgetter Joel Durand liess sich mit seinem elften Saisontreffer nicht zweimal bitten.

Kurz vor der Pause hatte Dietikons Kristian Karadza, der mangels Alternative als Stürmer spielte, mit einem Kopfball die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Red-Star-Keeper Fabrizio Elsener hatte die Fingerspitzen dazwischen. Für die Vorentscheidung sorgte nach Wiederanpfiff Dominik Fabbricatore. In der 69. Minute setzte sich Cyrill Graf auf der linken Angriffsseite durch und passte zur Mitte, wo der Genannte zum 0:3 traf. Nur 80 Sekunden später konnte er sich erneut über einen Treffer freuen.

Eigentor als «krönender» Schluss

Dass beim FC Dietikon seit Wochen der Wurm drin ist, bestätigte sich kurz vor Schluss auf brutale Art und Weise. Durand flankte in den Strafraum, wo Luca Figlioli den Ball an Markus Würsten zum Endstand ins eigene Netz spedierte. Eine weitere brutale Niederlage für die Limmattaler nach einem 2:5, 0:4, 0:3, 1:5. Während ihre Bemühungen Mal für Mal im Sand verliefen, spielte der Gegner einmal mehr effizient und schliesslich erfolgreich auf.

«In der ersten Halbzeit spielten wir eine ansprechende Partie, doch Red Star nutzte unsere Fehler resolut aus», sagte Goran Ivelj. Der Trainer zeigte sich vom Comeback von Shala beeindruckt: «Mit seinen 35 Jahren ist er vom Einsatz her ein Vorbild für die jungen Spieler.» Nun folgt das wichtige Match im Abstiegskampf gegen Tabellennachbarn Subingen. «Wir müssen vorwärts schauen. Gegen Subingen stehen mir Widmer und Jure Karadza wieder zur Verfügung - wir wollen unbedingt siegen», gibt sich der Trainer kämpferisch.