Eishockey
Der EHC Urdorf hält sich schadlos in der Abstiegsrunde

Mit einem 5:3-Erfolg in St. Gallen beenden die Limmattaler die 2.-Liga-Saison. Zum sechsten Sieg im sechsten Match steuerten Yves Brasser (2), Nicolas Landis, Cédric Ammann und Tizian Müller die Treffer bei.

Raphael Biermayr
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Die Urdorfer sind in der Abstiegsrunde zusammengestanden.

Die Urdorfer sind in der Abstiegsrunde zusammengestanden.

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Die letzte Partie der Saison war gemäss EHCU-Trainer Dani Hüni «ein Bierfässli-Match mit Verletzungspotenzial». Die St. Galler führten die bedeutungslose Begegnung ruppig, was sich auch in zahlreichen Strafen wegen Banden- oder Crosschecks niederschlug.

Die Urdorfer führten nach 22 Minuten bereits mit 3:0, ehe sie bis zur zweiten Drittelspause noch zwei Gegentreffer kassierten. Nach dem 4:2 durch Tizian Müller dauerte es weniger als eine Minute bis zum dritten Gegentor. Verteidiger Yves Brasser machte mit seinem zweiten Treffer schliesslich alles klar (57.).

Hopplers Einstand, Hünis Abschied

Bei den Gästen kam mit Adrian Hoppler der eigentliche Veteranengoalie, der für den verletzten Urs Landis in den Kader aufgenommen wurde, zu seinem Saisondebüt - und zum ersten Einsatz für den EHC Urdorf überhaupt. Damit ging für den 34-Jährigen ein selbstbezeichneter Kindheitstraum in Erfüllung.

Das letzte Match in Diensten des EHCU war es hingegen für Dani Hüni. Nach vier Jahren geht der Trainer, der seinen Rücktritt Ende Januar bekanntgab, mit einer erfolgreiche Bilanz.

Unter Hüni schaffte der Verein (nach einem Aufstieg am grünen Tisch) zum ersten Mal seit dem Neustarts um die Jahrtausendwende zwei aufeinanderfolgende Saisons in der 2. Liga. Er gibt die Mannschaft mit der Sicherheit ab, dass eine dritte folgen wird.

Die letzte Entscheidung der Abstiegsrunde ging übrigens an Rapperswil-Jona: Dank eines souveränen 5:1-Erfolgs im direkten Vergleich mit Verzascatal bleibt das in die Jahre gekommene Team die zehnte Saison in Folge in der 2. Liga.