Die Last, die den Urdorfern von der Schulter fiel, war riesig. Der erste Heimsieg in der laufenden Saison kam zur rechten Zeit. Die erste von sechs Partien in der Abstiegsrunde ist damit gewonnen.

Szenen aus dem Eishockeymatch Urdorf - Rapperswil

Szenen aus dem Eishockeymatch Urdorf - Rapperswil

Seit langem war der EHCU, der von Thomas Heldner anstelle des gesundheitlich abwesenden Dani Hüni coachte, wieder einem Gegner überlegen, vor allem läuferisch. Und - oh Wunder - die Gastgeber erzielten Treffer im Powerplay. Und erst noch alle drei.

Drei Tore in Überzahl

Terence Roth traf im Anschluss an einen Schuss von Nicolas Landis (12.), Thomas Wigger nutzte eine 2:1-Situation kaltblütig, Claudio Kunz stocherte die Scheibe über die Linie, nachdem Wigger die Latte getroffen hatte (40.).

Die Rapperswiler, die in der 34. Minute nach einem Fehler von Bender durch Nino Thoma das zwischenzeitliche Anschlusstor zustande gebracht hatten, hatten im Schlussabschnitt leichte Vorteile. Doch die Urdorfer blieben in der Defensive diszipliniert und brachten den Vorsprung über die Zeit.

Rapperswil spielt unter Protest

Die Gäste legten einen Spielfeldprotest ein, weil sie nicht damit einverstanden waren, wie die Spieler von der Strafbank entlassen wurden. Das zu frühe Öffnen der Banktür war aus ihrer Sicht der Grund für die kuriose Situation, dass gleich zweimal ein Akteur zu früh in den Rink zurückkehrte und dafür prompt wieder eine Strafe aufgebrummt erhielt.

Beim zweiten Mal wirkte sich das aus, als Kunz während des zweiten Ausschlusses gegen Ramon Köfer zum 3:1 traf. Allerdings stehen die Chancen auf Konsequenzen aus dem Protest erfahrungsgemäss schlecht, zumal die Schiedsrichter der Urdorfer Strafbank ein korrektes Verhalten attestierten.

Für die Limmattaler geht es in der Abstiegsrunde am Samstag mit dem Match gegen Verzascatal weiter (17.30 Uhr, Weihermatt).