Dietikon
Defizit der Stadt Dietikon ist viel geringer als erwartet

Für 2011 rechnete die Stadt Dietikon mit einem Verlust von rund 7 Millionen Franken. Nun liegt die Rechnung vor und zeigt, dass das Defizit wesentlich geringer ist als erwartet.

Sandro Zimmerli
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Stadthaus Dietikon (Symbolbild)

Stadthaus Dietikon (Symbolbild)

Limmattaler Zeitung

Bei einem Aufwand von 188,1 Millionen Franken und einem Ertrag von 187,6 Millionen Franken resultiert ein Aufwandüberschuss von rund 500000 Franken. Das gab Finanzvorstand Rolf Schaeren am Donnerstagabend an einer Medienorientierung bekannt. Hauptgrund für die Verbesserung gegenüber dem Budget ist eine grössere Ausgleichszahlung aus dem Steuerfussausgleich. Diese liegt 4,8 Millionen Franken über dem budgetierten Betrag.

Auf der Investitionsseite zeigt sich, dass die Stadt letztes Jahr im Verwaltungsvermögen mit 16.3 Millionen Franken netto rund 7 Millionen Franken weniger investiert hat als budgetiert. Ausgaben von knapp 21 Millionen Franken stehen Investitionseinnahmen von rund 4,6 Millionen Franken gegenüber.

In Tiefbauten wurden dabei rund 7,5 Millionen Franken investiert, wovon 4,6 Millionen Franken auf die Gemeindestrassen entfallen. In Hochbauten wurden über 10 Millionen Franken investiert. Hier handelt es sich hauptsächlich um die Kosten für den Umbau- und die Sanierung des Alters- und Pflegeheims Ruggacker. Dieser schlägt alleine mit 9,5 Millionen Franken zu Buche.