Vornamen-Hitparade

Das sind die beliebtesten Limmattaler Babynamen

Zwischen 2008 und 2017 erhielten insgesamt 9911 Limmattaler Babys einen Namen. (Symbolbild)

Zwischen 2008 und 2017 erhielten insgesamt 9911 Limmattaler Babys einen Namen. (Symbolbild)

Leandro statt Liam: Ein Blick auf Limmattaler Babynamen zeigt interessante Unterschiede zu den nationalen Beliebtheitslisten.

Seit Jahren dominieren Emma und Mia sowie Noah und Liam die Listen der beliebtesten Babyvornamen in der Schweiz. Nicht so im Limmattal: Drei der vier Namen landen zwar immerhin auch in den Top 10, Liam (15-mal vergeben) schafft es bei den Knaben aber gerade mal auf Rang 51. Das zeigt eine Auswertung der Namen aller Neugeborenen aus dem Bezirk Dietikon. Die Zahlen umfassen zehn Jahre und beziehen sich auf 2008 bis 2017, die Vornamen für 2018 werden vom Bundesamt für Statistik erst in einigen Wochen publiziert.

In diesem Zeitraum erhielten insgesamt 9911 Limmattaler Babys einen Namen. Davon sind 52,2 Prozent Knaben und 47,8 Prozent Mädchen. 3724 verschiedene Vornamen haben Eltern ihrem Nachwuchs gegeben. 2363 davon wurden nur ein einziges Mal vergeben. Die Vielfalt ist bei den Mädchen leicht höher. Obwohl mehr Knaben geboren wurden, sind in der Liste fast gleich viele Mädchen- wie Knabennamen vertreten.

Sophia ist im Limmattal deutlich häufiger als national

Bei den Mädchen ist Sara mit 55 Nennungen unangefochten an der Spitze, Dahinter folgen Lara (46), Sofia (41) und Luana (41). Sarah (12) liegt dagegen abgeschlagen im Mittelfeld. Die schweizweit besonders häufig vergebenen Namen Mia (40) und Emma (33) landen auf den Plätzen fünf und acht. Beim Vergleich zwischen dem Zürcher Limmattal und den nationalen Zahlen offenbaren sich weitere Unterschiede: Sofia (41)/Sophia (34) sind im Limmattal gleich beide unter den ersten zehn vertreten. Landesweit hingegen verliert die Variante mit «ph» zunehmend an Boden. Auch Luana (41) war im Limmattal in den letzten zehn Jahren deutlich beliebter als national.

Bei den Knaben macht Leon (59) das Rennen. Dahinter folgen Leandro (49), David (48), Gabriel (48) und Noah (48). Gleich fünf Namen teilen sich mit je 25 Nennungen den neunten Platz: Alexander, Alessio, Julian, Leonardo und Robin. Im Limmattal häufiger vergeben als national wurden besonders Leandro und Leonardo. Aber auch Alessio und Diego sind in der Region besonders verbreitet.

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