Unterengstringen

«Das ist Feuerwehr, das ist Action»

Die Feuerwehr demonstrierte der Bevölkerung bei der Hautpübung ihr Können. Bei der Übung zeigten die Feuerwehrleute vollen Einsatz und erfüllten die Übung.

Mit Blaulicht und Sirene rollen die schweren Fahrzeuge der Feuerwehr Unterengstringen heran. Vom Feuer eingeschlossen schreien drei Kinder im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses am Sennenbüelfussweg um Hilfe. Jede einzelne Minute zählt. Der Einsatzleiter vor Ort, Marcel Holenstein, winkt die ersten Fahrzeuge ein, während die Zürcherstrasse von der Verkehrsabteilung schon teilweise gesperrt wird.

Als würden sie tagtäglich nichts anderes machen, gehen Feuerwehrleute routiniert ans Werk, jeder weiss, was zu tun ist. Schläuche werden verlegt, während die imposante Autodrehleiter schon die ersten Kinder aus der brennenden Wohnung in Sicherheit bringt. Dank des schnellen Eingreifens kann ein Ausbreiten des Feuers auf die Nachbarhäuser erfolgreich verhindert werden. Gut zehn Minuten nach der Alarmierung heisst es: «Das Feuer ist gelöscht.»

Schnell und gezielt

Ein Einsatz, wie er jederzeit möglich ist, für einmal aber handelte es sich nur um eine Einsatzübung im Rahmen der Hauptübung der Feuerwehr Unterengstringen. Knapp 100 Zuschauer beobachteten das Team unter Kommandant Hansruedi Schmider. Auch Inspektor Pascal Eichmann von der Gebäudeversicherung des Kantons zeigte sich von der Arbeit der Feuerwehrleute zufrieden. «Das ist Feuerwehr, das ist Action», lobte er das schnelle und gezielte Handeln. Doch nicht nur die Einsatzübung vermochte die Spezialisten zu überzeugen. Ebenso die vorgängig durchgeführte Detailinspektion fand bei den Inspektoren Gefallen.

Zufrieden zeigte sich auch Sicherheitsvorstand Rolf Stucki: «Es läuft», sagte er und bedankte sich auch gleich bei den Feuerwehrleuten für ihr freiwilliges Engagement zugunsten der Sicherheit in Unterengstringen. Der Umstand, dass der Wehrverband mit Weiningen und Oberengstringen ein neues Tanklöschfahrzeug anschaffen werde und Unterengstringen ebenfalls eine etwas kleinere Ausführung bekommen solle, animiere vielleicht auch weitere Bürger, der Feuerwehr beizutreten.

Für Kadernachwuchs ist jedenfalls gesorgt. Kommandant Schmider konnte so nämlich anschliessend an die Übungsbesprechung mit Erwin Camini und Marcel Holenstein zwei neue Leutnants brevetieren und Materialoffizier Ralph Pfister zum Oberleutnant befördern.

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