Verkehr

Das ist die Buslinie im Limmattal, die am stärksten wächst

Die Busse ab Dietikon Bahnhof werden rege benutzt, so etwa die Linie 305.

Die Busse ab Dietikon Bahnhof werden rege benutzt, so etwa die Linie 305.

Die Anzahl Busfahrgäste im Limmattal stieg im 2017 stark an. Vier Buslinien stechen besonders hervor.

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben im vergangenen Jahr im Limmattal 10'394'646 Fahrgäste befördert, was einer Zunahme um 1,3 Prozent entspricht. Damit gehört das Limmattal beim öffentlichen Busverkehr gemäss Communiqué erneut zu den stärksten Wachstumsregionen im Kanton Zürich. Nur das Glattal und der Pfannenstiel verzeichnen ähnlich hohe Zuwachsraten. Kantonal betrug das durchschnittliche Wachstum 0,4 Prozent.

Zum Anstieg der Passagierzahlen beigetragen haben insbesondere die Buslinien 301, 305, 307 und 314. Der stärkste Zuwachs wurde auf der Linie 305 zwischen Dietikon und Kindhausen gemessen. Sie zählte 16,6 Prozent mehr Fahrgäste. Bei den VBZ führt man dies auf den dortigen Taktausbau in den abendlichen Randstunden zurück. Neu gilt dort der Halbstundentakt. Am zweitstärksten legte die Linie 314 zu, vor allem im Abschnitt Birmensdorf-Ristet. Total stieg die Anzahl Fahrgäste auf der Linie 314 um 12 Prozent. Die Linie 307 zwischen Altstetten und Schlieren Meuchwis wuchs um 10,7 Prozent.

Künftig grössere Fahrzeuge

Bei den VBZ hat man die Entwicklung im Limmattal seit einigen Jahren im Blick. Im Rahmen der öV-Teilstrategie 2030 sollen deshalb künftig auf einigen Strecken grössere Fahrzeuge zum Einsatz kommen. So soll ab Dezember 2018 auf der Linie 301 ein weiterer neuer Gelenkbus von Dietikon nach Oetwil verkehren. Diese Linie wuchs 2017 um 8,5 Prozent. Zudem soll auf einigen Linien die Taktfrequenz erhöht werden.

Die Messung der Passagierzahlen erfolgt mittels Infrarotsensoren. Total absolvierten die Limmattaler Busfahrgäste 27'698'146 Personenkilometer. Diese Zahl ist um ein Prozent gewachsen.

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