Limmattalbahn
Das Agglomerationsprogramm Limmattal wird bald eingereicht

Zusammen mit dem Kanton Zürich hat der Kanton Aargau das Agglomerationsprogramm Limmattal erarbeitet. Umgesetzt sollen die Massnahmen zwischen 2019 und 2023.

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Erhalten die Planer noch dieses Jahr den Segen für den Bau der Limmattalbahn? Die Limmattalbahn AG und der ZVV geben sich zuversichtlich. Visualisierung/Architron GmbH

Erhalten die Planer noch dieses Jahr den Segen für den Bau der Limmattalbahn? Die Limmattalbahn AG und der ZVV geben sich zuversichtlich. Visualisierung/Architron GmbH

zvg/Architron Gmbh, Zürich

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat vier Agglomerationsprogramme der dritten Generation verabschiedet – darunter auch das Agglomerationsprogramm Limmattal, welches gemeinsam mit dem Kanton Zürich erarbeitet wurde. Dieses beinhaltet Projekte in den Teilbereichen Landschaft und Natur, Siedlung sowie Verkehr, wie der Aargauer Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Das Investitionsvolumen im Kanton Aargau beträgt dabei 218 Millionen Franken. Das Schlüsselprojekt des Programms ist die zweite Etappe der Limmattalbahn. Sie umfasst den Abschnitt Schlieren bis Killwangen/Spreitenbach, der ab 2019 realisiert werden soll. Der Regierungsrat des Kantons Zürich wird das Agglomerationsprogramm Limmattal Ende November verabschieden. Beim Bund eingereicht werden müssen die Programme bis spätestens Ende Dezember dieses Jahres.

Beschluss nicht vor Ende 2018

Die Umsetzung der Massnahmen aller Programme erfolgt zwischen 2019 und 2023. Der Kanton Aargau erwartet dazu Unterstützung zwischen 160 und 260 Millionen Franken, je nach Bewertung der Programme durch den Bund.

Nach der Einreichung wird das Bundesamt für Raumentwicklung die Agglomerationsprogramme nach einheitlichen Kriterien beurteilen und das Resultat voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 veröffentlichen. Das Bundesparlament beschliesst die Agglomerationsprogramme voraussichtlich Ende 2018.

Für die erste Etappe der Limmattalbahn, die von Altstetten nach Schlieren führt und ab 2017 gebaut wird, hat der Bund im Rahmen der Agglomerationsprogramme bereits früher 67 Millionen Franken gesprochen.

Für die zweite Etappe von Schlieren nach Killwangen/Spreitenbach, die ab 2019 gebaut wird, hat er 179 Millionen in Aussicht gestellt. Davon entfallen 120 Millionen auf den Zürcher Streckenabschnitt, 59 Millionen auf den Aargauer Teil. (BHI)