Uitikon
Dankesbekundungen en masse – so drückten Uitiker Primarschulkinder ihre Dankbarkeit aus

Eine Lehrerin der Primarschule Uitikon hatte den Einfall, dass die Schülerinnen und Schüler der Primarschule und des Kindergartens ihre Dankbarkeit gegenüber Polizei, Post und Lehrer mit Zeichnungen ausdrücken könnten.

Lydia Lippuner
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Die Schülerin Laura bedankte sich beim Verkaufspersonal.

Die Schülerin Laura bedankte sich beim Verkaufspersonal.

Bild: zvg

An den Bushaltestellen, den ­Lebensmittelläden und den Briefkästen hingen die farbigen Bilder. Die handgeschriebenen Dankesbekundungen waren in Uitikon kaum zu übersehen. Den Startschuss gab eine Lehrerin der Primarschule Uitikon: Sie hatte die Idee, dass die Schülerinnen und Schüler der Primarschule und des Kindergartens sich in Form von Zeichnungen bedanken könnten.

Die Schulleitung und die Schulpflege liessen sich gerne einspannen und so entstand eine wochenlange Dankes-Aktion für verschiedene Sektoren wie Schutz und Rettung, das Gesundheitspersonal, die Post oder die Polizei. «Wir wurden fast überschwemmt mit Dankesbezeugungen von unseren Schülern», sagt Reto Schoch, Präsident der Schulpflege Uitikon. Auch die Rückmeldungen der Dankes-Empfänger seien überschwänglich gewesen.

Die Polizei habe die Dankesbekundungen der Schüler beispielsweise auf ihre Facebookseite hochgeladen. Auch andere seien begeistert gewesen. Schoch sandte die Zeichnungen auch an Grosskonzerne, beispielsweise an die Post oder die Migros. «Eine Personalverantwortliche schrieb mir zurück, diese Rückmeldung sei nun seit Tagen das erste Highlight in dieser äussert schwierigen Situation für sie gewesen. Sie war sehr berührt», sagt Schoch.

Andere gaben auch kleine Geschenke für die Kinder weiter. Diese werden die Lehrerinnen und Lehrer ihnen übergeben, sobald der Unterricht wieder beginne. Eine Lehrerin machte aus den verschiedenen Dankesbildern Videos, die sie auch auf der Website der Schule postete. Als letztes legten sich die Kinder noch einmal ins Zeug und zeichneten Dankesbilder für die Lehrer. «Für die Post und das Verkaufspersonal gingen sehr viele Bilder ein. Am wenigsten zeichneten die Schüler für ihre Eltern», sagt Schoch.

Nun sei die einmalige Aktion aber bald zu Ende. Sie sei ein Erfolg gewesen, doch seien die ohnehin belasteten Eltern dadurch noch mehr gefordert worden. Deshalb dürfe man den Bogen nun nicht überspannen. Die fertiggestellten Arbeiten können aber weiterhin auf der Website der Schule begutachtet werden.