Dietikon

Bruno-Weber-Park wurde wieder zum Technik-Labor

Nehmen es genau: die Geomatiklernenden und ihre Betreuerinnen und Betreuer.

Geomatiklehrlinge haben den Doppel-Flügelhund im Bruno-Weber-Park mittels 3D-Laserscanner vermessen.

Neue Technologien kennenlernen und ausprobieren: Das ist das Ziel der Lehrlingswerkstatt der Firma Acht Grad Ost, die im Februar zum vierten Mal durchgeführt wurde, wiederum im Bruno-Weber-Park an der Grenze von Dietikon und Spreitenbach. Am Donnerstagabend fand die Schlusspräsentation statt. Die 13 Lernenden und ihre Begleitpersonen, ebenfalls junge Berufsleute, waren in Gruppen aufgeteilt.

Eine erstellte ein 3D-Modell der grössten Skulptur im Park, dem Doppel-Flügelhund. Sie verwendete einen neuen 3D-Laserscanner von Leica, dieser kostet über 60 000 Franken. Die Messung verlief schnell. Die Verarbeitung der Daten, sie umfassten über eine Milliarde gemessene Punkte, dauerte dafür lange.

Günstiges Gerät verwendete eine weitere Gruppe. Sie testete die Möglichkeit, mit einem Handy und einer handelsüblichen Drohne eine amtliche Vermessung vorzunehmen. Die Vermessung von Grundstücken funktionierte damit in der notwendigen Präzision. Bei Gebäudemessungen waren die Messabweichen allerdings zu gross. Eine weitere Gruppe erstellte ein Geodaten-Quiz für den Raum Zürich.

Und eine andere erstellte eine neue interaktive Webkarte, mit der der Bruno-Weber-Park am Computer erlebbar wird. Zudem schossen sie neue 360-Grad-Fotos des Parks für Google Street View. «Der Fachkräftemangel und die rasante technologische Entwicklung zählen zu den grössten Herausforderungen unserer Branche», sagte Peter Bänninger, Geschäftsführer der Acht Grad Ost AG an der Schlusspräsentation im Wassergartensaal. Umso mehr begeistere ihn die Arbeit der Jugendlichen.

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