Schlieren
Birmensdorferin eröffnet Muskel-Mekka im Limmattal

Schlieren wird zum Mekka für Fitness- und Kampfsportbegeisterte. Am Samstag nimmt an der Zürcherstrasse die Hauptfiliale des David Gym seinen Betrieb auf. Mit 4100 Quadratmetern Fläche ist es das grösste seiner Art im Raum Zürich.

Florian Niedermann
Merken
Drucken
Teilen
Birmensdorferin eröffnet Muskel-Mekka im Limmattal
10 Bilder
2 Der Boxring ist bereits installiert
3 Und die Kampfsportler könnten auch schon in die richtige Gewichtsklasse eingeteilt werden
4 Für sie steht ein abgetrenntes Dojo bereit
5 Die Gruppen-Fitness Klassen können sich ebenfalls vom restlichen Geschehen separiert austoben
6 In der grossen Halle gibt es selbst eine Laufbahn für Sprints und Schnellkraftübungen
7 An Kraft- und Ausdauer-Trainingsgeräten mangelt es nicht
8 Auf einer offenen Galerie werden dereinst Spinning-Kurse durchgeführt
9 Zu den Garderoben gehört auch ein Saunabereich für Frauen, Männer, oder auch gemischt
10 Der Namensgeber des Gyms steht bereits vor der Rezeption Spalier

Birmensdorferin eröffnet Muskel-Mekka im Limmattal

Florian Niedermann

Die in Birmensdorf wohnhafte Inhaberin der David Gym AG, Kathi Fleig, zog es vor allem wegen des Gebäudes nach Schlieren: «Ich wollte etwas, das den Charme der grossen amerikanischen Gyms hat.»

Zuvor stand der Hauptsitz am Letzigraben. Dieses Gebäude wird jedoch in absehbarer Zeit abgerissen - ein Ersatz musste gefunden werden. «Als ich dann diese Halle das erste Mal betreten habe, dachte ich: Wow, das ist es», sagt Fleig.

Neben Freihanteln, Kraft- und Ausdauergeräten bietet das Trainingscenter Gruppenfitness und Kampfsport in eigenen Räumen, einen fest installierten Boxring sowie einen Saunabereich und ein Bistro mit Lounge zur Verpflegung. Die Trainer aller Bereiche seien sehr gut ausgebildet, sagt Fleig.

Die Ziele machen den Unterschied

Es sei aber nicht nur die grosszügige Infrastruktur oder die Betreuung der Sportler, wodurch sich das David Gym gegenüber den vielen Fitnesscentern in Schlieren abhebe: «Wenn jemand leistungsorientiert trainieren will, dann braucht er auch ein entsprechendes Umfeld. Bei uns findet er das.» Ihr Publikum trainiere hauptsächlich zielorientiert, und nicht, um das Gewissen zu beruhigen.

Das schliesst aber nicht nur Sportler mit ein, die an Wettkämpfen teilnehmen. Auch die älteren Semester unter ihren Kunden würden sich sportliche Ziele setzen, und teilweise gar mit Hanteln trainieren, so Fleig: «Sie wissen, dass ein kräftiger Körper widerstandsfähiger ist, und dass sie so länger selbstständig bleiben.»

Überzeugungsarbeit war nötig

Der Umzug ins Limmattal bringt auch Herausforderungen mit sich. «Schlieren ist für viele Stadtzürcher noch immer ein rotes Tuch», sagt Fleig. Deshalb habe sie vor dem Umzug viel Überzeugungsarbeit bei den bestehenden Mitgliedern leisten müssen. «Wenn sie aber erst die Halle sehen, dann ist ihnen der Standort wohl egal.»

Für sie als Limmattalerin habe der Ruf Schlierens noch nie eine Rolle gespielt, und irgendwann müssten sich auch die Zürcher daran gewöhnen, dass immer mehr Firmen aus der Stadt ziehen, so Fleig.