Langzeitstudie
Biodiversität: Die Zahl der Tierarten in der Stadt Zürich nimmt weiterhin zu

Eine Langzeitstudie von Grün Stadt Zürich hat zum zweiten Mal in Folge gezeigt, dass die Tiervielfalt auf dem Stadtgebiet zunimmt. Untersucht wurden die Bestände von Kleintieren und Brutvögeln im Gebiet Zürichberg, Höngger Wald, Oerlikon und Unterstrass.

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Die Punktierte Zartschrecke entwickelt sich gut in der Stadt Zürich.

Die Punktierte Zartschrecke entwickelt sich gut in der Stadt Zürich.

Grün Stadt Zürich/Patrick Steinmann

Grün Stadt Zürich zählt seit 2008 jedes Jahr auf einem anderen Zehntel des Stadtgebiets die Bestände der Reptilien, Amphibien, Schmetterlinge, Heuschrecken und Libellen. In einer separaten Zählung werden Brutvögel erfasst. 2019 war das Gebiet Zürichberg, Höngger Wald, Oerlikon und Unterstrass an der Reihe - wie schon 2009, wie Grün Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte.

Der direkte Zehnjahresvergleich des Gebiets fiel erfreulich aus: Wurden 2009 noch 90 Kleintierarten gezählt, waren es 2019 deren 98. Die Brutvögel werden ebenfalls regelmässig gezählt, 2019 am linken Limmatufer. Im Vergleich zu 2009 wurden fünf Brutvogelarten mehr gezählt. Insgesamt waren es 56.