Schlieren

Bio-Technopark Schlieren: Jetzt steht der Rohbau

In den Neubau können ab Mitte 2013 neue Biotechnologie-Unternehmen einziehen. Dann werden im neu erstellten Teil des Bio-Technoparks neue Biotechnologie-Unternehmungen die rund 11'000 Quadratmeter Nutzfläche beziehen.

Man muss viele Stufen bezwingen, bis man das Dach des neu entstehenden Gebäudes des Bio-Technoparks an der Wagistrasse 12 erreicht. Aber die Mühe lohnt sich: Aus einer Höhe von 50 Metern bietet sich dem Betrachter ein Ausblick, der im Osten bis zur Stadt Zürich reicht, im Westen überblickt man das gesamte Limmattal.

Vor dieser Kulisse arbeitet das Team von Polier Giuseppe Petrolo unter Hochdruck daran, den Rohbau fertigzustellen. «Bis Ende September müssen die Betonarbeiten abgeschlossen sein, damit die Fassade noch vor Weihnachten montiert werden kann», erklärt er. Das Gebäude müsse bis Mitte des nächsten Jahres bezugsbereit sein. Dann werden im neu erstellten Teil des Bio-Technoparks neue Biotechnologie-Unternehmungen die rund 11'000 Quadratmeter Nutzfläche beziehen.

Bau soll universell nutzbar sein

Ob für Handwerk, Büros oder Laborbetrieb - der Bau muss jede Form des infrastrukturellen Ausbaus zulassen. Bei der Planung legte man den Fokus darauf, dass das Gebäude universell einsetzbar ist. Lediglich dem Erdgeschoss des Hochhauses wurde bereits eine Funktion zugewiesen: Dort soll dereinst eine Cafeteria entstehen.

Die Flexibilität für den Ausbau der oberen Stockwerke ist nötig, weil jeder Verwendungszweck seine eigenen Anforderungen mit sich bringt. Ein Labor beispielsweise bedingt zum einen eine hohe Nutzlast, zum andern müssen Anschlussmöglichkeiten für viele Medien zur Verfügung stehen.

Ökologische Aspekte beachtet

Nicht nur die funktionalen Ansprüche an das Gebäude sind hoch. Auch ökologische Aspekte berücksichtigten die Bauherren, das Gewerbe- und Handelszentrum Schlieren AG (GHZ), bei der Planung des Baus. Die Fassade erfüllt den Minergie-Standard, die Energie für die Beheizung der Räume bezieht man aus Fernwärme und auf dem Dach steht später eine Photovoltaik-Anlage.

Der Grund dafür, dass das GHZ den Neubau auf dem Wagi-Areal erstelle, sei, dass der Bio-Technopark heute aus allen Nähten platze, sagt Mario Jenni, der Managing Director des Fördervereins. «Als wir den Bio-Technopark 2003 gründeten, bestand er aus vier Firmen. Heute sind hier 26 Unternehmen und mehr als zehn akademische Forschungssgruppen ansässig.»

Derzeit ist man bereits an der Planung für einen nächsten Erweiterungsbau. «Insgesamt sind im Gestaltungsplan deren vier vorgesehen», erklärt Jenni, «das GHZ beginnt mit dem Bau eines weiteren Komplexes aber jeweils erst, wenn das Bedürfnis danach besteht.»

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