Zürich
Bewölkte Neujahrsnacht: Organisatoren des Zürcher Silvesterzaubers entscheiden sich für Plan B

Weil die Silvesternacht bewölkt werden dürfte, haben sich die Organisatoren des Zürcher Silvester-Feuerwerks für den Plan B entschieden: Das Feuerwerk über dem Seebecken wird in der tieferen Variante gezündet. Die Raketen werden also nur bis auf 100 Meter geschossen.

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Mit der tieferen Variante soll verhindert werden, dass das Feuerwerk wie in den vergangenen Jahren im Nebel verschwindet. (Archiv)

Mit der tieferen Variante soll verhindert werden, dass das Feuerwerk wie in den vergangenen Jahren im Nebel verschwindet. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Mit dieser Schlechtwettervariante verhindern die Organisatoren, dass das Feuerwerk in Wolken und Nebel verschwindet - wie es in den vergangenen beiden Jahren der Fall war. Damals war das Feuerwerk eher ein Wetterleuchten, weil die Raketen die Nebelschwaden nur rot und grün färbten und sonst kaum etwas zu sehen war.

Mit der tieferen Variante werde das Feuerwerk in diesem Jahr garantiert zu sehen sein, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Die Gutwettervariante hätte die grossen Kaliber bis auf eine Höhe von 350 Metern geschossen.

Rund 150'000 Besucherinnen und Besucher werden am Zürcher "Silvesterzauber" jeweils erwartet. Von 20 bis 3 Uhr herrscht am Silvesterzauber rund um das Seebecken an Ständen und Bars Festbetrieb. Bis 4 Uhr stehen Zug, Tram und Busse im Einsatz.