Schlieren

Bereits zum zweiten Mal: Firmenareal der Erdgas Ostschweiz wird ausgezeichnet

Eine Offen-Tafel hängt im Maschinenhaus der Erdgas Ostschweiz AG (Archiv)

Die Stiftung Natur und Wirtschaft findet das Gelände in Schlieren ein gelungenes Beispiel dafür, die Natur zu fördern.

Die Erdgas Ostschweiz AG wurde erneut für die vorbildliche und naturnahe Gestaltung ihres Firmenareals in Schlieren mit dem Label der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet. Bereits im Jahr 1998 erhielt das Unternehmen, als eine der ersten Firmen, die Auszeichnung. «Bei der Rezertifizierung konnte die Auszeichnung ohne Vorbehalte wieder verliehen werden», teilt die Stiftung Natur und Wirtschaft mit. Das Areal der Erdgas Ostschweiz AG sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Natur auf einem Firmenareal integriert und gefördert werden könne. «Auf 20'000 Quadratmetern, bestückt mit Blumenwiesen, einheimischen Hecken und Bäumen, finden verschiedene Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum. Auf den begrünten Dachflächen hat sich eine trockene Magerwiese entwickelt», heisst es weiter.

Zudem sei eine grosse, ungenutzte Fläche, die durch eine Umzäunung vor unbefugtem Betreten des Firmenareals geschützt wird, in Zusammenarbeit mit dem Schlieremer Vogel- und Naturschutzverein Schwalbe ökologisch aufgewertet worden. Dort würden Weiden und Eschen wachsen, die an die ehemalige Flusslandschaft erinnern. Auch vorzufinden seien Feuchtbiotope, Tümpel, Wildhecken, Wiesen, Trockenstandorte, Asthaufen und Fledermausnistkästen.

Die Stiftung Natur und Wirtschaft fördert die naturnahe Planung und Gestaltung von Firmenarealen, Wohnsiedlungen, Schulanlagen, Kiesabbaustellen und neu auch Privatgärten. «Mehr als 450 Institutionen aus allen Branchen sind aktuell zertifiziert. Das ergibt eine Naturfläche von rund 40 Millionen Quadratmetern», schreibt die Stiftung. Naturnah gestaltete Areale seien von grosser Wichtigkeit für die einheimische Biodiversität. Viele der ausgezeichneten Flächen seien wahre Hot-Spots der Artenvielfalt. Auch die Mitarbeitenden, die Anwohner und die Kinder profitierten von einem belebten, naturnah gestalteten Aussenraum. 

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