Dietikon

Arbeitslosenquote sinkt wieder unter 4 Prozent

Ende März waren 1779 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum in Dietikon als arbeitslos gemeldet. Das sind 89 weniger als noch Ende Februar.

Dank saisonaler Effekte verzeichnete der Bezirk Dietikon Ende März weniger Arbeitslose als im Vormonat. Demnächst ist allerdings kein weiterer Rückgang zu erwarten.

Ende März waren 1779 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum in Dietikon als arbeitslos gemeldet. Das sind 89 weniger als noch Ende Februar, was einem Rückgang von 4,8 Prozent entspricht. Damit ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon von 4 auf 3,8 Prozent gesunken. Dies schrieb das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gestern in einer Medienmitteilung. Dennoch bleibt der Bezirk im innerkantonalen Vergleich deutlich auf dem letzten Platz. Am zweithöchsten ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Dielsdorf mit 2,8 Prozent. Am tiefsten ist sie im Bezirk Andelfingen mit 1,2 Prozent.

Die kurzfristige Entwicklung in Dietikon ist leicht überdurchschnittlich. Mit 4,8 Prozent verzeichnet der Bezirk den fünftstärksten Rückgang im Vergleich der zwölf Bezirke und liegt 0,2 Prozentpunkte über dem Kantonsdurchschnitt. Im Jahresvergleich sieht die Tendenz für den Bezirk Dietikon allerdings negativer aus. Ist die Arbeitslosigkeit im Kanton im Vergleich zum März 2018 um 22,5 Prozent gesunken, so betrug der Rückgang im Bezirk in diesem Zeitraum nur 12,7 Prozent.

Im Kanton Zürich lag die Arbeitslosenquote Ende März bei 2,3 Prozent, im Vormonat waren es noch 2,5 Prozent. Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren 19 234 Personen als arbeitslos gemeldet, 919 weniger als Ende Februar.

Der Rückgang ist laut AWA vor allem saisonal bedingt. Wie üblich im Frühling geht vor allem im Baugewerbe die Zahl der Arbeitslosen zurück (–315 Personen). Industrie und Handwerk weisen hingegen saisonbereinigt einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahl auf. Somit scheine die auch international schwächere Industriekonjunktur erste kleine Spuren auf dem Zürcher Arbeitsmarkt zu hinterlassen, schreibt das AWA.

In den nächsten Monaten dürfte die Arbeitslosigkeit kaum rückläufig sein. Denn Unternehmen aus den im Kanton stark vertretenen Bereichen Informatik, Consulting, Gesundheit oder Kommunikation sowie Grosshandel und Industrie geben bezüglich ihrer Anstellungspläne in Umfragen eine gewisse Zurückhaltung an. (Flo/SDA)

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