Geroldswil
Aktion «Licht ins Dunkel»: Schon bald erleuchten 24 Adventsfenster das Dorf

Die Gemeinde und der Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil haben in kurzer Zeit genug Teilnehmer für das Projekt finden können. Neben dem Hallenbad machen unter anderem Gewerbetreibende, Vereine und Privatpersonen mit.

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Mit viel Sorgfalt kümmert sich Barbara Winter um die Dekorierung des Adventsfensters.
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Dass das Hallenbad teilnimmt, sei sehr spontan zustandegekommen.
Alle Dekorationsgegenstände hätten sie in ihren Kellen gefunden, sagt Winter.
Noch sind die Adventsfenster des Hallenbades abgeklebt, doch schon bald werden die Geroldswilerinnen und Geroldswiler sie hell erleuchtet bewundern können..
Zusammen mit Verena Caduff hat Winter die Einrichtung der Fenster konzipiert und dürchgeführt.
Insgesamt fünf Adventsfenster stellt das Hallenbad zur Verfügung.
Auch im Hallenbad selber herrscht weihnachtliche Stimmung.

Mit viel Sorgfalt kümmert sich Barbara Winter um die Dekorierung des Adventsfensters.

Limmattaler Zeitung

Nachdem die Gemeinde Geroldswil mit dem Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Privatpersonen und Gewerbetreibende ermuntert hat, an der Aktion «Licht ins Dunkel» mitzumachen (die «Limmattaler Zeitung» berichtete), sind nun genug Teilnehmende gefunden worden. Um Adventsstimmung zu verbreiten, lud die Gemeinde die Bevölkerung ein, Fenster oder Innenbereiche weihnachtlich zu gestalten, von denen man im Dezember im Stil eines Adventskalenders jeden Tag ein neues besichtigen kann.

«Wir freuen uns sehr und sind überrascht, dass die Aktion so kurzfristig geklappt hat», sagt Selina Brücker, Abteilungsleiterin Bevölkerungsdienste und designierte Gemeindeschreiber-Stellvertreterin. «Da sieht man, wie viel man mit vereinten Kräften auf die Beine stellen kann.» Gemeinsam mit Maya Werder, Bereichsleiterin Hallenbad, hat Brücker das Projekt ins Leben gerufen. Unter den 24 Fenstern, welche die Geroldswilerinnen und Geroldswiler schon bald anschauen können, befinden sich mehrere der Gemeinde, des Hallenbads und der Gemeindebibliothek. Zudem machen Private, die Primarschulgemeinde, beide Kirchgemeinden, Gewerbetreibende und Vereine mit, so zum Beispiel der Elternclub Mikado.

«Über die Website und in den Gemeindenachrichten der Gemeinde Geroldswil kann man sich informieren, wann welches Fenster aufgeht», sagt Brücker. Zudem liegen in verschiedenen Betrieben Flyer der Aktion auf. Aufgrund des Coronavirus werde die Gemeinde keinen Eröffnungsapéro mit Laudatio veranstalten und die Fenster könnten nicht nur in einem bestimmten Zeitfenster bewundert werden, sagt Brücker.

Das Hallenbad zeigt gleich fünf Adventsfenster

«Es ist sehr spontan dazu gekommen, dass wir an der Aktion «Licht ins Dunkel» teilnehmen», sagt Barbara Winter, Bademeisterin des Geroldswiler Hallenbads. «Vor zwei Wochen haben wir erfahren, dass wir mitmachen. Noch am gleichen Tag haben wir unseren Weihnachtsschmuck aus den Kellern geholt.» Zusammen mit Verena Caduff, Kassiererin und Bademeisterin, hat sie die Einrichtung der fünf Adventsfenster des Hallenbads konzipiert und umgesetzt. «Wir haben uns sehr gefreut, als es hiess, dass wir mitmachen dürfen», sagt sie. «Wir wollen der Bevölkerung damit in dieser Zeit eine Freude machen.»

Noch sind die eingerichteten Adventsfenster in den Bullaugen des Geroldswiler Hallenbads abgeklebt. Doch wenn es an der Zeit ist, die Fenster zu präsentieren, werden die Einwohnerinnen und Einwohner die Einrichtungen für den Rest der Adventszeit bewundern können. «Wir hoffen, dass die Leute im Vorbeigehen beim Anblick der Adventsfenster gute Stimmung und Wärme verspüren werden», sagt Brücker. «Dann hätten wir das Ziel erreicht, Licht ins Dunkel zu bringen.»

Wo im Limmattal Adventsfenster die Nacht erhellen

Auch in anderen Limmattaler Gemeinden kann man im Dezember Adventsfenster bewundern. So erscheint an den Fenstern der Stadt- und Regionalbibliothek Dietikon jeden Tag ein neues Bild (die «Limmattaler Zeitung» berichtete). Dabei wurden die Motive erstmals seit 2003 wieder erneuert. In Schlieren hat die reformierte Kirche Adventsfenster organisiert. In Urdorf und in Aesch führen die Kulturkommissionen jeweils eine Adventsfenster-Aktion durch. In Weiningen organisiert der Elternverein die Aktion. In Oberengstringen werden stille Adventsfenster aufleuchten, die man ohne Nummerierung den ganzen Advent hindurch bestaunen kann. Die Adventsfenster-Aktion in Uitikon wurde zwar abgesagt (die «Limmattaler Zeitung» berichtete), einige Fenster werden in der Adventszeit trotzdem weihnachtlich geschmückt daherkommen.