Fluglärm
22 Gemeinden fordern neue Berechnung des Lärmindexes

Die Gemeinden fordern auch, dass die Voraussetzungen für Staatsbeiträge bei Verdichtungen angepasst werden. Dabei soll berücksichtigt werden, wenn dank Schallschutzmassnahmen weniger Personen gestört werden.

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Die gemeinden um den Flughafen fordern eine neue Berechnung des Zürcher Lärmindexes (ZFI)

Die gemeinden um den Flughafen fordern eine neue Berechnung des Zürcher Lärmindexes (ZFI)

Keystone

Die Teilrevision zur Verordnung des Zürcher Lärmindexes (ZFI) sieht vor, langfristig alle Wohnungen in der Flughafenregion mit hochwertigen Schallschutzmassnahmen auszustatten. Dies begrüssen die betroffenen Gemeinden. Doch soll bei der Berechnungsmethode des ZFI künftig zwingend berücksichtigt werden, wenn dank Schallschutzmassnahmen weniger Personen gestört würden. Gleichzeitig dürften Verbesserungen im Lärmschutz aber nicht dazu führen, dass den betroffenen Bewohnern mehr Lärm, beziehungsweise mehr Flugbewegungen zugemutet würden.

Anzahl der belästigten soll massgebend sein

Gemäss kantonalem Richtplanentwurf zum Flughafenkapitel setzt sich der Regierungsrat für Verdichtungsmöglichkeiten in gut erschlossenen Gebieten ein. Die vorgelegte Verordnung bestimme hingegen, dass Sanierungsvorhaben, die zu mehr Wohneinheiten als in den bestehenden Gebäuden vorhanden führten, nicht für Staatsbeiträge berechtigt seien.

Nach Ansicht der 22 Gemeinden sollten Verdichtungen im Rahmen der ZFI-Verordnung aber ebenfalls unterstützt werden. Für die Berechnung von Staatsbeiträgen soll massgebend sein, wie und ob sich die Zahl der stark gestörten Personen verringert. (dme)