Die Organisatoren hatten beim «Fischessen für alli» im Kloster Fahr in Unterengstringen am Wochenende alle Hände voll zu tun. Trotz unsicherer Wetterlage. «Wenige Tage vor der Jubiläums-Ausgabe versprachen die Wetterprognosen leider wenig Zuversicht. Umso mehr freuen wir uns, dass wir erneut über 2000 Portionen «Fisch-Chnuschperli» verkaufen konnten», sagte Pius Biffiger, Präsident vom Fischerverein Kloster Fahr.

Die Felchen-Fische werden wie seit vielen Jahren vom Berufsfischer Rolf Ruf im Zürichsee gefangen und umgehend in mundgerechte Stücke filetiert. Doch erst die Kombination mit der Milchmarinade, in die die Fische für einige Stunden eingelegt werden, geben den «Fisch-Chnuschperli» das gewisse Etwas – was wiederum jedes Jahr Dutzende Fischliebhaber zu einem Besuch ins Kloster Fahr animiert. Kein Wunder, dass dieses Jahr gegen 500 Kilogramm Fische zubereitet werden mussten. Die Rezeptur für die Milchmarinade übrigens bleibt nach wie vor ein gut gehütetes Vereinsgeheimnis.

Neuer Vereinsname

Zum 30-Jahr-Jubiläum beschenkten sich die Organisatoren mit einem neuen Outfit gleich selbst. Die Mitglieder des Organisationskomitees traten in roten Poloshirts samt Vereinslogo auf, während alle Helfer mit einem weissen T-Shirt ausgestattet wurden. Zudem wurde der Vereinsname auf «Fischerverein Kloster Fahr» angepasst. «Wir haben den Namen auf unsere Kernfunktionen abgestimmt», sagte Präsident Biffiger. Nur noch als Gast war Ex-Präsident Isidor Manhart im Kloster Fahr. «Für mich ist es eine Erleichterung, dass ich nach elf Jahren die grosse Verantwortung abtreten durfte», gesteht Manhart. Das neue Outfit sei zudem eine fabelhafte Idee. So sehe man gleich, wer für was zuständig sei. Mit Rudolf Glaus weilte zudem eine ganz besondere Persönlichkeit beim Fischessen. Vor genau 30 Jahren rief der Oberengstringer diesen Anlass ins Leben.

Gute Laune trotz Regentropfen

Stolz ist der Fischerverein Kloster Fahr auch in diesem Jahr auf seine treue Helferschar. Immerhin benötigt das Fischessen gegen 100 freiwillige Hilfskräfte. «Jedem Einzelnen gebührt ein grosses Dankeschön», sagte Biffiger. Ebenfalls gute Stimmung verbreitete der Innerschweizer Alleinunterhalter Peter Bleiker alias «Peach». Sein Musikrepertoire animierte zahlreiche Gäste zum Mitsingen. Bemerkenswert war auch, dass weder vereinzelte Regentropfen über dem Kastanienwald des Klosters Fahr, noch ein paar Minuten Wartezeit bei der Fischausgabestelle die gute Laune bei den Besuchern trüben konnte.