Läuft alles nach Plan, wird das riesige Kunstwerk am 29. Juni eingeweiht, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Transport und Montage dürften ein Spektakel werden.

Das grüne Polyesterrohr muss mit einem 100-Tonnen-Kran in die Senkrechte gehoben und dann von Seilbahntechnikern in 18 Metern Höhe mit schwere Ketten fixiert werden. Danach wird das Kunstwerk vom Gewicht der Ketten in einem fragilen Gleichgewicht gehalten. Diese Ketten wiegen alleine 34 Tonnen.

Nach fünf Jahren auf dem Zeughausareal soll der Altherr-Turm aber wieder weg. Wohin die Reise dann geht, ist gemäss Stadtrat noch unklar. Die schwierige Suche nach einem definitiven Standort wird somit wieder aufgenommen. Die Stadt wollte den Turm eigentlich im Loren-Quartier aufstellen, Anwohner waren jedoch dagegen.

Altherrs Plastik-Turm hat bereits eine lange Geschichte hinter sich. Bisher wurde er aber erst einmal aufgerichtet, in Fällanden. Danach wurde er nach Wald, Dübendorf und schliesslich nach Uster gebracht, blieb aber immer in der Horizontalen.

Die Aufrichte vom 29. Juni auf dem Zeughausareal kann Altherr nun nicht mehr miterleben. Er starb im vergangenen Sommer.