Der siebte nationale Clean-up-Day der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt wurde auch in Schlieren begangen: Schülerinnen und Schüler der Primarschulklassen vom Schulhaus Schulstrasse sowie die Kinder vom Kindergarten Halde strömten am Freitagmorgen in orangen Sicherheitswesten aus, um die Stadt sauberer zu machen. «Für die Jüngsten ist es ein Abenteuer, für die Älteren hingegen eine Challenge, sie schauen, wer am meisten Abfall sammelt», sagte Nico Meienberg, Leiter der Schule Schulstrasse. Ihre Beute brachten sie auf den Schulhof, wo Container für die getrennte Entsorgung bereitstanden. Stadtrat Andreas Kriesi bedankte sich dort in einer Rede bei den rund 250 Kindern, die alle zur Belohnung einen Rucksack mit einer Alu-Flasche und einem Sandwich erhielten.
«Ich finde es super, dass wir mit der Aktion die Kinder für das Thema sensibilisieren können», so Kriesi. Dem stimmte Meienberg zu, dessen Schule gemeinsam mit dem Werkhof den Schlieremer Clean-up-Day organisierte. «Unsere Schule ist im Schulnetz 21, dem Netzwerk gesundheitsfördernder und nachhaltiger Schulen. Wir legen daher nicht nur am Clean-up-Day grossen Wert auf das Umweltbewusstsein», sagte Thomas Jermann, Klassenlehrer und Umweltbeauftragter der Schule.
Auch in Dietikon, Birmensdorf, Uitikon, Ober- und Unterengstringen und Weiningen setzt man ein Zeichen gegen Littering. In manchen Gemeinden fanden gestern Freitag Clean-up-Day-Aktionen statt, in anderen heute Samstag.