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Zentrum Dreilinden: Projekt ist auf Kurs

Sara Zopfi
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(chm)

Die Arbeiten für das neue Zentrum Dreilinden, den gleichzeitigen Bau eines neuen Alters- und Pflegezentrums zusammen mit 60 Alterswohnungen in Rotkreuz, sind im Zeitplan. Beiträge der erweiterten Projektsteuerung und der Echogruppen fliessen in die Planung ein.

Die Stiftung Alterszentrum Risch/Meierskappel (SARM), die Gemeinde Risch Immobilien AG (Griag), die Bürger- (BGR) und Einwohnergemeinde (EGR) planen den gleichzeitigen Bau eines neuen Alters- und Pflegezentrums an der Buonaserstrasse in Rotkreuz. Die Überbauung stützt sich auf das Altersleitbild von 2007, die Strategie Leben im Alter von 2009, Machbarkeitsstudien spezialisierter Unternehmen von 2016/2017 und das Pflegemodell 2030 von Curaviva, dem nationalen Dachverband von Heimen und Institutionen in der Schweiz. Das Modell basiert auf dem Grundgedanken, wie selbstbestimmtes Leben von älteren Menschen trotz Pflegebedürftigkeit in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung in Zukunft ermöglicht werden soll. Darin verstehen sich die Alterspflege-Institutionen als sozialraumorientierte Dienstleistungsunternehmen, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung ermöglichen.

Arbeiten im Zeitplan

Aktuell weist Risch um die vier Pflegebetten pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner aus, im kantonalen Schnitt sind es rund neun Betten. Die Planung für das neue Alters- und Pflegezentrum mit 73 Betten und 60 Alterswohnungen ist weit fortgeschritten und wird eine markante Angebotserweiterung bringen. Die erweiterte Projektsteuerung unter Beteiligung der Ortsparteien, vier Vertreterinnen und Vertreter der Kommission Soziales/Gesundheit und je eines Vertreters der Kommission Finanzstrategie sowie der Baukommission sieht vor, dass unter anderem das Betriebs- und Angebotskonzept sowie das Raumprogramm Anfang nächsten Monats veröffentlicht werden. Der Feinschliff wird aktuell von der Stiftung Alterszentrum Risch/Meierskappel in enger Absprache mit der Griag erarbeitet. Dabei fliessen auch die Rückmeldungen der neu geschaffenen Echogruppen ein.

Transparenz gewährleistet

Mit sämtlichen Parteien haben inzwischen konstruktive Gespräche stattgefunden, teilt die Gemeinde Risch mit. Sie hat die strategische Abstützung des Bereichs Wohnen im Alter dokumentiert und aufbereitet. Diese Ergebnisse sollen am 1. Juni publiziert werden. Bereits auf der Website veröffentlicht sind die Stellungnahmen zum Projekt aus dem Vernehmlassungsverfahren von Anfang Jahr. Die Griag bearbeitet das Vorprojekt für das neue Alters- und Pflegeheim. Eine entsprechende neue Website wird ebenfalls Anfang Juni aufgeschaltet.

Nächste Schritte

Die Arbeiten der erweiterten Projektsteuerung und der Echogruppen gehen weiter. Am 21. Juni 2021 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant. Eine weitere folgt am 6. September 2021. Die Urnenabstimmung findet am 26. September 2021 statt. Unterlagen, Hintergründe und Arbeitsfortschritte zum Projekt sind jederzeit unter der Projektseite abrufbar. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

Projektsteuerung

 Dr. Jürg Ruf, Verwaltungsratspräsident Griag, Vorsitz

 Mary Sidler, Mitglied Verwaltungsrat Griag

 Ulrich Amlser, SARM

 Maria Britschgi, SARM

 Peter Hausherr, EGR

 Patrick Wahl, BGR (ab Juni 2021 Thomas Kaufmann)

erweitert

 Martina Scheidegger, CVP

 Dorothea Wattenhofer, Grüne

 Tanja Hegglin, FDP

 Daniel Brönnimann, SP

 Alexander Haslimann, SVP

 Simone Canori, Kommission Soziales/Gesundheit

 Helene Zimmermann, Kommission Soziales/Gesundheit

 Ester Mönch, Kommission Soziales/Gesundheit

 Pascal Beugger, Kommission Soziales/Gesundheit

 Oskar Freimann, Kommission Finanzstrategie

 Lukas Knecht, Baukommission

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