Leserbeitrag
Wandergruppe Sins am Türlersee

Marcel Siegrist
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Die zweite Wanderung der neuen Wandergruppe Sins konnte bei schönstem Wetter durchgeführt werden.

12 Teilnehmende aus der Umgebung trafen sich beim Bahnhof Sins oder im Zug.

Im Postauto von Baar nach Hausen am Albis wurde die Landschaft immer ländlicher und alle freuten sich über die blühenden Wiesen und Bäume und im Hintergrund als Kontrast zeigten sich die tief winterlichen Berge.

Nach dem Startkaffee im Restaurant Erpel starteten wir voll Elan beim Türlersee. Dieser entstand nach der letzten Eiszeit, nachdem sich die Reuss- und Linthgletscher, die bis auf eine Höhe von 800 m.ü.M. vorkamen, zurückzogen.

Am linken Ufer entlang wanderten wir bis zur Reppisch, dem Abfluss des Türlersees. Der anschliessende erste kurze Aufstieg zur Itschligweid wurde problemlos gemeistert. Nun gings gemütlich wieder abwärts, oberhalb vom Götschihof vorbei und dem Eingang des Bergwerks Riedhof, wo bis 1921 Kohlen abgebaut wurde. Nach der Aumüli, einem repräsentativem Beispiel von Bauten des traditionellen Müllergewerbes samt Landwirtschaftsbetriebs, folgte der zweite Aufstieg Richtung Feldenmas (Hedingen). Alle atmeten etwas schneller, aber der Picknickplatz der IG Heli Amt war nicht mehr weit. Jeder fand ein schönes Plätzchen um den Lunch, die Aussicht und natürlich die lang ersehnte Sonne zu geniessen.

Nach dem Tannboden-Wald erreichten wir den Schachen, Bonstetten. Fast von einem Schritt zum andern waren wir zurück in der Zivilisation.

In der Gartenwirtschaft des Restaurants Oktogon schlossen wir den wunderbaren Wandertag ab und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Hause.

Ich freue mich schon auf die nächste Wanderung am 23. Mai vom Raten über den Morgartenberg nach Sattel, Schornen.