Leserbeitrag
VfHK: Reise nach Budapest und seine Umgebung

Bruno Schmid
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Beim herzlichen Empfang um 9 Uhr am Flughafen Budapest mit Speckbrötli und Schnaps durch unseren Reiseleiter Chris Jacobi konnte die fröhliche Gruppe von Mitgliedern der Vereinigung für Heimatkunde des Bezirks Baden (www.vfhk.ch) noch nicht ahnen, dass sie bereits den ersten Test in Sachen Trinkfreudigkeit bestanden hatte. Schon vor Bezug des Hotels verschaffte sich die Reisegruppe einen Überblick über die Stadt von der Zitadelle aus. Einen vertieften Einblick in die Stadt gewährte uns dann am Nachmittag eine örtliche Reiseleiterin mit ihrem unerschöpflichen Wissen und charmanten Deutsch.Wir wohnten im Art-Déco-Hotel Gellért, dessen legendäre Thermalbäder und vor allem der Aussenpool mit stündlichem Wellengang die doch schon recht müden Glieder erfrischten, bevor abends zu einem Folklore-Dinner und selbstverständlich den dazu passenden Weinen geladen wurde. Alle haben munter mitgemacht, doch dass am ersten Reisetag daheim schon um 3 h Tagwache war, liess sich nicht leugnen.Der zweite Tag begann gemütlich mit Morgenschwimmen, freiem Flanieren in der City, Besuch der St.-Stephans-Basilika, Shopping und Lunch mit entsprechender Tranksame in der Grossen Markthalle. Beim geführten Spaziergang mit Chris Jacobi auf dem Burghügel, vom Königspalast bis zur Fischer-Bastei, konnte man wieder viel über diese faszinierende Stadt erfahren. Vor allem auch am Abend beim Besuch in einer „Wein-Apotheke“ mit Dinner und ausgiebiger Weindegustation.Der nächste Tag führte der Donau entlang nach dem historisch wichtigen Esztergom, dem Rom Ungarns. Einige Mutige liessen sich sogar auf das Abenteuer des Besteigens der Kuppel-Galerie ein und meisterten die rund 400 Treppenstufen mit Bravour. Dafür wurden sie mit einer phänomenalen 360°-Rundsicht belohnt. Natürlich durfte auch hier der Lunch mit Weinprobe im Kloster-Gewölbekeller nicht fehlen. Nach der Rückfahrt durch die sanft geschwungene Landschaft stand dann am Abend ein weiterer Höhepunkt der Reise bevor. Ein Dinner direkt am Donau-Ufer mit Erleben des berühmten Feuerwerks, anlässlich des ungarischen Nationalfeiertages. Grandios, was da für die Zuschauer von der Zitadelle und der Elisabethenbrücke synchron geboten wurde!Nach dem Check-out stiegen wir noch hinunter in die neue Metro zu einer Kurzfahrt und bestaunten den modernsten U-Bahn-Bau, der geniale Ingenieur- und Architekturkunst zeigt. Gemütliche Mittagszeit in Gödöllö auf dem eindrucksvollen Reiter-Gestüt der Familie Lázár mit einer Ausfahrt im Gelände, mit kunstvollen Reitervorführungen und einem authentischen Puszta-Essen. Auf der Weiterfahrt erfolgte noch die eindrückliche Besichtigung und Führung im königlichen Schloss der Kaiserin Sisi. Letzte Kaffeepause im Schlosscafé. Und schon hiess es Abschied nehmen.Wir haben einen grossartigen Eindruck von Land und Leuten erhalten. Die beeindruckende Herzlichkeit und Authentizität der Bewohner hat bei allen grossen Respekt erzeugt. Auch wenn man nach 4 Tagen nicht viele Wörter in Ungarisch sprechen kann, so hat man sich auch ohne Worte bestens verstanden.Dank Lotti Hellers umsichtiger Planung und Chris Jacobis Intention, uns jeden Wunsch zu erfüllen und sein Heimatland im besten Lichte zu präsentieren, durften wir diese Ferientage uneingeschränkt geniessen und uns treiben und verwöhnen lassen. Ein herzliches Dankeschön an das tolle Leiterteam!

Die Berichterstatterin: Vrena Moritzi Schmid

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