Leserbeitrag
Unterhaltungsabend des Männerchors

Pius Hug
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Einmal mehr war die Dorfhalle am Neujahrsabend beinahe bis auf den letzten Platz besetzt, als der Präsident, Thomas Zuber, die Gästeschar herzlich begrüsste und allen ein guets 2015 wünschte. Der musikalische Teil, unter dem Motto "Melodiöser Jahresrückblick" wurde mit einer kleinen Ouverture, arrangiert vom Dirigenten Wolfgang Böhler und am Piano gespielt von Maki Wiederkehr, eröffnet. Darin waren alle später zu hörenden Titel zu erkennen. Für die weitere musikalische Begleitung standen den Sängern Stefan Schwarz (Klarinette/Schwyzer-Örgeli/Bass) und Lisa Wahlen (Violine) zur Seite. Mit dem Stück von Bligg, "Ig ha ne Ohrwurm und bring ne nümme los" und dem Lied von Peter Räber "D'Chinder vom Kolumbus" gedachte man mit "Was ich gerne wär für dich" dem kürzlich verstorbenen Komponisten und Interpreten Udo Jürgens. Danach wagte sich der Männerchor auf ein etwas ungewohntes Parkett, Jodler-Chor. Zum Vortrag von "Hie bin ig deheim" von Georg Schwab, arrangiert für Jodlerchor von Andreas Gerber, half dessen Ehefrau, Annemarie Gerber, als Jodlerin. Dazu wurde der Tenor durch zwei junge Lommiswiler, Stefan Zuber und Dominik Allemann verstärkt. Auch beim nächsten Ohrwurm "Müeh mit de Chüeh" vom Oberländer Popmusiker Trauffer, sangen die drei mit. Nach den Dankesworten des Präsidenten an alle Beteiligten und Helferinnen und Helfer wurde der musikalische Teil mit dem Stück "Jetz wird Stimmig gmacht" (Mundartbearbeitung: Wolfgang Böhler) der Solothurner Sängerin Michelle Ryser, beendet. Nach dem grossen Applaus verabschiedete sich der Chor mit der Zugabe "Alperose" von Polo Hofer.

Die vereinseigene Theatergruppe führte nun das Lustspiel "Durenand im Alpeland" von Lukas Bühler, auf. Welchen Turbulenzen das Bergbauernpaar Seppli (Thomas Zuber) und Resi (Sibylle Neff) ausgesetzt waren, kann sich fast niemand vorstellen. Da tauchte das Model "Clarissa" (Judith Ossig) auf, um ein Fotoshooting in freier Natur durchführen zu können. Dann erscheint auf dem Älpli der Ganove Leopold (Edi von Burg) mit einem gestohlenen Geldkoffer auf. Während einem Telefonat mit seinem Chef Edi (Edi Schneeberger) wird der Koffer mit dem Gepäck der ebenfalls hier oben erschienenen Esotherikerin Kalina Luna (Priska Müller) verwechselt. Das entstandene Wirrwarr löste sich schliesslich damit auf, dass Seppli und Rösli das Geld aus dem Koffer für sich in Sicherheit bringen konnten, um so ein besseres Leben auf ihrem Älpetli zu haben. Als Souffleuse war Manuela Hildbrand im Einsatz und als Maskenbildnerin Rosmarie Fellmann. Als Regisseur war Pius Hug verantwortlich. Der riesige Applaus liess erahnen, dass auch der zwaeite Teil des Abends sehr zu gefallen wusste.

Im dritten Teil spielte Johnny's Music Express zum Tanze auf. Wer sich lieber bei einem Gläschen Sekt zum Neuen Jahr beglückwünschen wollte, konnte dies an der Chueh-Bar(originell eingerichtet von Thomas Zuber) tun. So endete dieser Abend für alle mit einem gemütlichen Ausklang.