Leserbeitrag
Turnfahrt der Kappeler Seniorinnen an den Schwarzsee

Claudia Wawrzyn
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Turnfahrt der Kappeler Seniorinnen an den Schwarzsee

Im dritten Anlauf hat es nun endlich geklappt. Nachdem die geplante Turnfahrt an den Schwarzsee bereits letztes Jahr und am ersten Datum in diesem Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen ist, hat sich unsere Geduld gelohnt und Petrus hat sich von seiner besten und versöhnlichen Seite gezeigt!

Bei prächtigem (Hoch-)-Sommerwetter konnten die 12 Seniorinnen gutgelaunt die geplante Reise in Angriff nehmen. Im Minibus von Wyss-Reisen Boningen ging die Fahrt komfortabel via Bern – Fribourg an den Schwarzsee. Der letzte Sommertag der Saison gab noch einmal sein Bestes – stahlblauer Himmel und angenehme Temperaturen empfingen uns in Schwarzsee. Beim obligaten Kaffee und Gipfelihalt im Restaurant Gypsera stärkten sich die Frauen erst einmal, bevor zur Wanderung um den idyllischen Schwarzsee aufgebrochen wurde. Der liebevoll angelegte „Häxenweg“ durch schattige, angenehme Waldpartien kann Gross und Klein gleichermassen begeistern. Überall gibt es diverse Spiel- und Verweilmöglichkeiten und viel zu erkunden, z.B. faucht plötzlich gefährlich ein riesiger Drache am Felsen, an anderen Orten plätschert ein Brunnen mitten im Wald.

Am Schluss des Rundganges lud der See geradewegs zu einem kühlenden Bad, unsere Ida stürzte sich wagemutig in die Fluten, die anderen Frauen gönnten sich wenigstens ein erfrischendes Fussbad.

Um die Mittagszeit wurden wir wieder im Restaurant Gypsera zum Mittagessen erwartet.

Trotz des grossen Besucherandrangs wurden wir rasch bedient und vorzüglich verköstigt. Auch ein feiner, von Anja in verdankenswerter Weise gesponserter Tropfen durfte nicht fehlen.

Es wurde beschlossen, nach dem Kaffee mit der Gondelbahn auf die Riggisalp zu fahren und uns dort das Dessert zu genehmigen. Die nostalgische Gondelbahn erinnerte viele an die ehemalige Bahn auf den Weissenstein – ob die alten Sesseli wohl hierher verschachert worden sind? Vier Frauen beschlossen, den Rückweg von 1 Stunde per pedes zu bewältigen, der Rest setzte sich auf die Veranda, genoss die schöne Aussicht und das Dessert, um nachher gemütlich wieder mit der Gondel nach unten zu fahren.

Der steile Abstieg über Geröllwege und Alpweiden verlangte einiges von den Wanderinnen ab, z.B. weckten bei der einen oder anderen ein paar Kühe am Wegesrand Ängste wegen Kuh-Attacken aus – aber die friedlichen Rinder wunderten sich lediglich über die komische Gruppe und vor allem über die eine Frau, die in Sandalen unterwegs war. Ausser ein paar wackeligen Beinen und Knien am Schluss ist ihnen aber allen nichts passiert!

Zum Abschluss traf sich die Seniorinnengruppe zum gemeinsamen Foto auf dem Seesteg. Eigentlich hätten alle noch länger bei den angenehmen Temperaturen am Wasser verweilen wollen, aber es wurde zum Aufbruch und zur Heimreise gerufen.

Fazit: Wie im Bericht der letztjährigen Reise angedeutet, hat sich Petrus unserer Hoffnung erbarmt und wir durften einen wunderschönen Tag geniessen.

Für die perfekte Organisation bedanken wir uns ganz herzlich bei unserer Kameradin Ida.

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