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Wanderferien der Urdorfer Senioren

Toni Blaser
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Bild: Toni Blaser
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(chm)

Scuol war in der ersten Juliwoche ein idealer Ort für die Urdorfer Senioren-Wanderwoche, an der 28 Altmeisterinnen und Altmeister des Bergwanderns teilnahmen. Der östlichste Zipfel unseres Landes blieb nämlich meist von den Regengüssen verschont, die in dieser Zeit das Mittelland heimsuchten.

Die beiden Wanderleiter Karl Thoma und Toni Blaser hatten zuvor beim Rekognoszieren eifrig die nähere und weitere Umgebung des bekannten Unterengadiner Kurorts abgewandert, um für die Urdorfer «Chumm und mach mit!»-Senioren möglichst attraktive Touren anbieten zu können. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich zwischen einer einfacheren und einer schwierigeren Wanderung auswählen. Die attraktive Gästekarte erlaubte dabei unentgeltliches Reisen zu den jeweiligen Ausgangspunkten.

Nach einem eindrücklichen gemeinsamen Rundgang durch Scuol mit seinen vielen klassischen und oft blumengeschmückten Engadinerhäusern durchwanderten die Gruppen auf ihren Touren mit Ftan, Sent, Vna und Tschlin im Unterengadin und Fuldera, Valchava und Sta. Maria im Münstertal auch andere säuberlich herausgeputzte Bilderbuchdörfer. Auf abwechslungsreichen Höhenwegen konnten die imposante Unterengadiner Bergkulisse und die bunte Bergblumenpracht bewundert werden. Im wilden Val Sinestra sorgten zwei Hängebrücken für etwas Nervenkitzel, und allein schon die Busfahrt durchs Val S-charl mit seinen legendären Geröllwüsten war ein Abenteuer für sich. Natürlich gehörten auch Wanderungen im mittlerweile 107 Jahre alten Nationalpark zum Programm. Dieses älteste Reservat der höchsten Schutzklasse in den Alpen wird von jeglichen menschlichen Eingriffen freigehalten. Deshalb fühlen sich dort auch die Tiere besonders wohl. Vor allem im Val Minger konnten die Wanderer zahlreiche Hirsche und Murmeltiere beobachten, dies vor dem Hintergrund des eindrücklichen Kalenderbild-Bergs Piz Plavna Dadaint. Aber auch die Margunet- und die Champlönch-Wanderung an der Ofenpassstrasse vermochten zu begeistern.

Als Highlight neben den prächtigen Wanderungen erwies sich auch das Hotel Bellaval gleich neben dem Bahnhof, dem Busterminal und der Talstation der Motta-Naluns-Bahn. Man fühlte sich sehr wohl in diesem gepflegten Haus, dessen raffinierte Küche und dessen aufgestelltes, dienstbeflissenes Personal die ohnehin schon gute Laune unter den Gästen bei jedem abendlichen Fünfgänger gar noch zu steigern wussten.

Bilder:

1. Auf dem Dorfrundgang in Scuol

2. Auf der Sur il Foss zuhinterst im Val Minger

3. Geröllhalde kurz vor Il Fuorn im Nationalpark

4. Im Gebiet Margunet: Über schmale Stege musst du geh'n...

5. Prächtige Blumenwiesen erfreuten die Wanderer

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