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Ökumenischer Gottesdienst zum 1. August in der Ref. Kirche Seon

Sekretariat der Reformierten Kirche Seon
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(chm) Nicht ganz planmässig fand der erste ökumenische Gottesdienst zum 1. August in der reformierten Kirche Seon statt. Geplant wäre gewesen, die Synergien der 1.-August-Feier der Gemeinde Seon zu nutzen und den Gottesdienst im schönen Fornholz am Waldrand abzuhalten. Doch das Wetter war leider der Spielverderber.

Zu Beginn eröffnete die Musikgesellschaft Seon den Gottesdienst mit einem wärmenden Musikstück. Sie bereicherten den gesamten Gottesdienst musikalisch wunderbar. Der eine oder andere Besucher wagte sogar, etwas lauter mitzusingen. Beim «Grosser Gott, wir loben dich» und der Nationalhymne war dann wirklich jeder zu hören.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Jürgen Will und dem katholischen Jugendarbeiter Tomás Hostettler gemeinsam eröffnet mit dem Thema «Von Ursprungsgeschichten, die erzählen, was nie passiert ist, aber immer gilt».

In der Predigt gingen die beiden stark auf aktuelle Geschehnisse und Geschichten ein. Pfarrer Jürgen Will erwähnte z.B., dass im Lehrplan 21 der christliche Religionsunterricht aus den Schulhäusern verbannt wird, damit Glaubens- und Gewissensfreiheit gewährleistet werden. Die Verfassung unseres Landes beruht jedoch auf dem christlichen Glauben.

Tomás Hostettler verglich die Schweiz mit einem Feigenbaum, sieht unser Land als eine Gemeinschaft mit tiefen Wurzeln. Und sollte der Baum auch mal zwei Jahre keine Früchte tragen, ist er doch wichtig. Man muss an ihn Glauben und ihm die Chance geben, dass er sich erholt und wieder Früchte trägt. Denn so ist es doch auch in unserem Leben, jeder braucht einmal eine 2. Chance. Darum ermuntert Hofstetter uns Christinnen und Christen zu Hoffnung und Geduld, und dass wir versuchen, neue Wege zu gehen und uns für diese neuen Wege auch etwas Zeit lassen, um sie wachsen zu lassen, um dann Früchte tragen zu lassen. Mit diesen Gedanken wurden die Besucher in einen wunderbaren Apéro entlassen.

Köstliche selbst gemachte 1.-Augustweggen, Pizzaschnecken, Tomatenzopf usw. und natürlich auch ein Gläschen Wein durften nicht fehlen. Das gemütliche Zusammensitzen und zusammen Reden und Lachen rundeten diesen gelungenen Gottesdienst ab.

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