leserbeitrag
Frühlingskonzert der Musikgesellschaft Fridau Egerkingen

Silvan Von Arx-Belser
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(chm)

Nach dem pandemiebedingten Unterbruch von zwei Jahren durfte die Musikgesellschaft Fridau Egerkingen in der St. Martinskirche ihr traditionelles Frühlingskonzert darbieten. Anja Eggenschwiler moderierte durch das abwechslungsreiche Programm, welches Dirigent Erich Hess mit den Musikantinnen und Musikanten einstudiert hatte. Den Dank des Vereins richtete sie an die röm.-kath. Kirchgemeinde und Pfarrer Kenneth für das Gastrecht in der Kirche, an Richard Wagner, welcher für das Umstellen der Kirchenbänke besorgt war, sowie an die Sponsoren des Anlasses.

Die «Festivus Fanfare» von Martin Scharnagl stellte eine eindrückliche Eröffnung des Konzertes dar, welches gleich mit dem Wettstück «Odilia» der Musikgesellschaft Fridau am Regionalmusiktag in Fulenbach fortgesetzt wurde. Es zeigte sich, wie intensiv sich der Verein in der kurzen Zeit, in welcher wieder Proben möglich waren, bereits vorbereitet hatte. «Von guten Mächten» eine sakrale Komposition um das ergreifende Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, komponiert von Siegfried Fietz und arrangiert von Martin Scharnagl, wusste auch das Publikum in der Martinskirche zu berühren. Lüpfiger ging es weiter mit der Polka «Heimatsterne» von Roland Kohler, arrangiert von Franz Gerstbrein. Die Heimatgefühle sprangen spürbar auf das Publikum über. Zu begeistern wusste auch das Medley «Bye Bye Spiritual» von Luigi Ghisallo. Die weltbekannten spirituellen Lieder, unter anderem «Amazing Grace», zu welchem Roland Basler seine solistischen Fähigkeiten darbieten konnte, sprachen die Konzertbesucher offensichtlich an. Auch das Stück «Auf Wolke sieben» einer Beguine von Peter Schad, von Anja Eggenschwiler als romatische Musik mit rhythmischem Schwung angesagt, wurde dieser Charakterisierung gerecht. Schliesslich kündigte die Moderatorin schon die Zeit zum Verabschieden an: «Time To Say Goodbye» von Francesco Sartori, arrangiert von Don Campell, ein ebenfalls weltbekanntes und viel interpretiertes Lied, wusste nochmals die Gefühle des Publikums anzusprechen. Endgültiger Abschied war es aber noch nicht. Mit den Märschen «Gruss an Kiel», bekannt auch als Zofinger Marsch, und dem «Egerkinger Marsch», kam die Musikgesellschaft Fridau dem Wunsch der Konzertbesucher nach Zugaben nach.

Das dargebotene Konzert darf mit Fug als gelungene Wiederaufnahme der dörflichen kulturellen Tätigkeit der Musikgesellschaft Fridau bezeichnet werden.