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Erste Vereinsreise der Samariter Staffeleggtal

Regula Hossli
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Bild: Regula Hossli

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(chm)

Am Sonntagmorgen, 6. Juni, trafen sich 18 Mitglieder, zum Teil noch müde und verschlafen, zur ersten Vereinsreise der Samariter Staffeleggtal. Gemütlich fuhr uns das Oldie-Postauto, von Oldiereisen Herznach, auf den Rütihof bei Gränichen. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli starteten wir zur Rütihof-Olympiade. In sechs Disziplinen konnten wir unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der Mut und die Geschicklichkeit wurden beim Traktorfahren mit einem wassergefüllten Bierglas in der Hand getestet. Wer schafft die Strecke, ohne einen Tropfen Wasser zu verlieren? Wohl kaum jemand. Verkleidet als Schotten war die Teamarbeit gefordert. Genaues Kommando war wichtig, dass der Holzbalken geschickt durch den Parcours getragen wurde. Die Treffsicherheit konnten wir beim Tomahawk werfen und Nageln unter Beweis stellen. Die Handarbeit kam beim Melken von Kuh Lisa zum Einsatz, die Eimer wurden von 0.3-1.1 Liter ganz unterschiedlich gefüllt. Beim abschliessenden Bullenreiten wurde jedes Mitglied laut angefeuert und nach dem Abwurf vom Bullen gab es für alle viel Applaus. Wir fühlten uns alle als Sieger und genossen nach der Anstrengung ein feines Mittagessen auf dem Rütihof. Mit Spannung erwarteten wir die Siegerehrung der Olympiade. Wer darf auf das Podest steigen und einen Preis entgegennehmen? Wem wird das Lebkuchen-Herz, der Pechvogel-Preis, um den Hals gehängt? Nach der Siegerehrung wurden wir auf das Schloss Wildegg chauffiert. Auf dem Schloss teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine fachkundige «Kräuterfrau» führte uns durch den wunderschönen Kräutergarten und bereitete für uns einen Quark mit frischen Kräutern zu. Wir lernten viel über die Wirkung der Heilkräuter und hatten die Möglichkeit, eine Kamillen-Ringelblumen-Salbe selber herzustellen. Der Rosenduft und der Duft der Kräuter begleitete uns durch den Garten und später durch das ganze Schloss. Die andere Gruppe erfuhr währenddessen bei einer Schlossführung einiges über das luxuriöse Leben der Familie von Erlach. Danach wurde sie in der Scheune in die Kunst der Servietten-Falt-Technik eingeführt und durfte, wie vor über 100 Jahren, selber Marzipan herstellen und kosten. Nach einer gemütlichen Oldie-Postauto-Fahrt durch das Fricktal liessen wir den Abend und die erste Reise im Gasthof Löwen ausklingen.

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