Leserbeitrag
Männerkongregation Mariae Himmelfahrt Solothurn kann ihr 330. Bestehen begehen

Regula Santschi
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Die Männerkongregation Mariae Himmelfahrt Solothurn wird in diesem Jahr 330 Jahre alt. Allerdings verzichtet sie auf eine grosse Feier. Das Jubiläum soll am Titularfest vom 15. August in schlichter Form begangen werden. An der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung konnte Präfekt Heinz Rüfenacht 44 Mitsodalen begrüssen. Wie es der Tradition entspricht, fand vorher ein Gottesdienst statt, dem Weihbischof Denis Theurillat vorstand. In seinem Jahresbericht liess der Präfekt nochmals die wichtigsten Ereignisse und Anlässe Revue passieren. Der Brand in der St. Ursenkathedrale veranlasste die Kongregation, ihre Kultgegenstände im Domschatz neu die inventarisieren. Es konnten auch die neuen Statuten verteilt werden, die von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Präses Anton Cadotsch erarbeitet wurden. Weitere Höhepunkte waren das Titularfest an Mariae Himmelfahrt mit dem Festgottesdienst in der Marienkirche mit Weihbischof Martin Gächter. Nach dem Bruderschaftsmahl konnten in der anschliessenden Vesper sechs neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Der Ausflug im September 2012 führte nach Fribourg und zur Wallfahrtskirche Notre Dame in Bourgillon. Im November 2012 gedachten die Sodalen ihren verstorbenen Mitgliedern. Kassier Marcel Meister orientierte über die Jahresrechnung, welche einen leichten Einnahmenüberschuss aufweist sowie den Voranschlag für das laufende Vereinsjahr. Das vom Vorstand ausgearbeitete Jahresprogramm mit der Feier zum 90. Geburtstag von Präses Anton Cadotsch Anfang Juli 2013 wurde von der Versammlung gutgeheissen. Zu einer angeregten Diskussion führte der vor einem Jahr von Bernhard Oetterli eingereichte Antrag, die Dreibeinkreuzkapelle in Solothurn wieder zu aktivieren. Vor allem in Innern ist sie in einem schlechten Zustand. Es ging nicht darum, einen finanziellen Beitrag zu leisten, sondern die Leute, welche die Arbeiten durchführen wollen, ideell zu unterstützen und auch etwas Hand anzulegen. Der Vorstand beantragte jedoch der Versammlung, den Antrag abzulehnen, weil der Verein von der demographischen Zusammensetzung her dazu einfach nicht in der Lage sei. Einige Mitglieder setzten sich jedoch für das Anliegen von Oetterli ein. Felix von Sury erklärte, dass die Kirchgemeinde Solothurn, welcher die Kapelle gehört, nicht in der Lage sei, diese Kapelle zu renovieren. Sie hätte ohnehin viele Kirchen zu unterhalten, Schliesslich wurde dem Antrag des Vorstandes auf Ablehnung des Antrages mit 23 gegen 5 Stimmen angenommen. (asw)

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