Leserbeitrag
Konzert mit dem Klarinettist Silvan Fischbacher

Marcel Siegrist
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Es war ein hoch gestecktes Ziel, das sich das Streichorchester Dietikon gesetzt hatte.

Unter der Leitung seines Dirigenten Günther Stückle bewältigte es ein anspruchsvolles Programm. Nebst orchestralen Werken ermöglichte das Streichorchester auch in diesem Jahr einem jungen Musiker aus dem Limmattal solistisch aufzutreten.

Das interessante und anspruchsvolle Programm führte die Zuhörerschaft durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte. Von der Suite eines Anonymus (zwischen 1680 und 1699) über Franz Xaver Dussek (1731-1799), Antonio Vivaldi (1678-1741) zu Carl Stamitz (1746-1801). Ein besonderer Leckerbissen waren die beiden selten gehörten Werke von Anonymus und Franz Xaver Dussek, die vom Orchester gekonnt und mit viel Engagement gespielt wurden.

Den Mittelpunkt des Konzertes bildete das Klarinettenkonzert in B-Dur von Carl Stamitz. Der junge Dietiker Klarinesttist Silvan Fischbacher erfüllte mit seinem lebendigen und hingebungsvollen Spiel sämtliche Erwartungen des Publikums und des Orchesters. Die Zuhörerschaft bedankte sich mit einem nicht endend wollenden Applaus und forderte eine Zugabe. Silvan Fischbacher beschenkte darauf hin das Publikum mit einem Adagio vom Komponisten H.J. Bärmann (1784 - 1847) für Klarinette und Streichorchester.

Das Streichorchester Dietikon, gegründet 2011, reift von mal zu mal zu einer homogeneren Klangeinheit zusammen und die Fortschritte sind deutlich hörbar. Zu verdanken ist dies vor allem seinem einfühlsamen Dirigenten Günther Stückle, der das Orchester mit grosser Erfahrung leitet.