Leserbeitrag
"Herzen, vernetzt euch! Schweiz. Delegiertenversammlung von Soroptimist International

Gabriella Schneider
Drucken
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

Bild: Ruth Gaudenz

Am 17. und 18. April fand in Liestal die Schweizerische Delegiertenversammlung von Soroptimist International (SI) Suisse - Schweiz - Svizzera statt. Oberste Schweizer Soroptimist ist seit September 2014 Catherine Scheurer-Tribolet aus dem Club Liestal. Rund 200 Delegierte und Gäste aus der ganzen Schweiz trafen sich im Hotel "Engel". Umrahmt wurde die Versammlung von Ansprachen von Nationalrätin Maja Graf und Liestals Stadtpräsident Lukas Ott. In einer launigen Begrüssung im Namen des Stadtrates unterstrich er seine Verbundenheit mit einzelnen Liestaler Soroptimist, insbesondere mit Charlotte Christ-Weber, einer guten Freundin seiner Mutter. Sie gehört zu den Idolen seiner Kindheit, denn als Kind hielt er sie aufgrund ihres Vornamens für die Erfinderin des Desserts "Charlotte russe". Solche persönliche Verbindungen begründen Otts Assoziationen zu Werten, die ihn mit SI verbinden: Einigkeit, Gemeinschaft, Freundlichkeit, Herzlichkeit und Vertrauen. Mit einem sozio-kulturellen Überblick über Liestals Geschichte vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart brachte er den Gästen seine Stadt näher und betonte, Liestal sei stolz, SI begrüssen zu dürfen. "Ich bin überzeugt, dass es Menschen wie Sie braucht, Menschen, die sich für andere Menschen engagieren, die ihre Verbundenheit untereinander erkennen und pflegen!". Lukas Ott bedankte sich für das persönliche und freiwillige Engagement von SI und betonte, wie wichtig es sei, dass Menschen sich "ein Herz fassen und sich vernetzen". Soroptimist International ist die weltweit grösste Organisation von berufstätigen Frauen in leitender Stellung. In der Schweizer Union von SI sind 59 Clubs mit rund 1800 Mitgliedern zusammengeschlossen. Eine Aktion von SI ist der Tulpentag: Mit dem Verkauf von Tulpen sammeln die Clubs Geld für ein Projekt der Union, das benachteiligte Frauen in der Schweiz und im Ausland fördert und unterstützt. So zum Beispiel mit einem Mentoring für Migrantinnen, das den Zugang gut qualifizierter Migrantinnen zu Informationen und Netzwerken der Arbeitswelt verbessert oder durch Mikrokredite für Frauen.