Leserbeitrag
Hang am Gulmweg in Unterkulm wird gesichert

Zivilschutz war im Einsatz

Marcel Siegrist
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Als Folge der heftigen Regenschauer hat sich in der Nacht vom 27. auf den 28. August 2010 im Gebiet Goomwand in Unterkulm ein Hangrutsch ereignet. Vom 18.-26 Oktober waren unter Einsatz des Zivilschutzes Arbeiten im Gang, den abgerutschten Hang zu sichern und instand zu stellen.

Gemeindeförster Markus Wildi und ZSO-Kommandant Gregor Müller haben den Schaden begutachtet und dokumentiert. Auf einer Länge von 15 Metern ist der Hang entlang des Gulmweges abgerutscht. Nun wurde die Strasse und der Hang durch den Zivilschutz gesichert und saniert.

Schwierige und aufwändige Arbeiten
Die zu verbauende Hanghöhe ist rund 20 Meter hoch. Das stellt besondere Anforderungen an den Zivilschutzeinsatz. Unten im flacheren Gelände muss das abgerutschte Erdmaterial abgetragen und auf der Wiese verteilt werden. Dieser Einsatz, der durch ein Natureignis erforderlich wurde, zeigt, dass dem Zivilschutz in vielen Bereichen Arbeiten übertragen werden können, die der Allgemeinheit dienen. Für ZSO-Kommandant Gregor Müller ist klar, dass dieser notwendige Einsatz zum gewünschten Erfolg führt und vom Hangrutsch im August dieses Jahres innert kurzer Zeit kaum noch Spuren zu sehen sein werden.

Bilder: ZSO-Gruppenfüher Severin Wittwer in Aktion mit «seinem» Bagger.

Augenschein beim Hangrutsch: Gruppenführer Martin Fritschi, ZSO-Kommandant Gregor Müller, Gemeinderätin Manuela Basso, Andreas Berner (Forstwartlehrling in Unterkulm), Gruppenführer Severin Wittwer und Alex Gsponer (ZS Sdt), v.l.

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