Leserbeitrag
Firmprojekt im Mettauertal

Firmung für 16 Jugendliche

Marcel Siegrist
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Für das diesjährige Firmprojekt unter dem Motto: „Im 7. Himmel", haben sich 16 Jugendliche vom Tal entschlossen, mitzuwirken. Wir wurden von einem engagierten Firmteam begleitet. Geleitet wurde dieses Projekt von Marianne Leber. Zudem haben sich 4 junge Erwachsene und Pete Stöcklin von der Juseso Fricktal mit Elan und viel kreativen Ideen dafür stark gemacht, dass wir gute Gemeinschaftserfahrungen in der Pfarrei erleben konnten.
Wir haben uns an mehreren Treffen und am Firmweekend Gedanken gemacht, was für uns der 7. Himmel persönlich darstellt. In ausgiebigen Diskussionen stellten wir fest, dass der 7. Himmel für uns vor allem Glück oder glücklich sein bedeutet. Speziell haben wir uns auch mit der Zahl 7 auseinandergesetzt. Wir überlegten, wann und wo wir in unserem Leben die Zahl 7 antreffen. Einige Beispiele dazu sind die 7 Katzenleben, 7 Wochentage und die 7 Raben. Am Firmweekend setzten wir uns mit den 7 Sakramenten, 7 Todsünden, 7 Tugenden und den 7 Gaben des heiligen Geistes auseinander. Am Firmgottesdienst trugen dann auch 7 Jugendliche vor, was diese 7 Gaben für sie bedeuten.
Im Laufe der Firmvorbereitung konnte sich jeder von uns ein Bild vom 7. Himmel und der Zahl 7 machen. Wir übernachteten zweimal in der Villa Jugend Aarburg und erlebten zwei abwechslungsreiche Tage. Unter anderem gestalteten wir das Logo der Firmung und bereiteten im Wald Heilsalben selber zu. Am 9. April trafen wir uns mit unseren Firmpaten in der Kirche Mettau. Auf dem Weg zur Oberhöfner Waldhütte tauschten wir uns mit unseren Paten zu verschiedensten Fragen aus. Bei der Waldhütte wurden wir mit Suppe und Wienerli verpflegt. Ein anderes Mal besuchten wir die Gassenküche in Basel, schauten dazu einen Dokumentarfilm und konnten uns mit dem Leiter unterhalten. Dieses Erlebnis hat uns gezeigt, dass es auch viele Menschen gibt, die nicht im 7. Himmel leben. Ein ganz besonderes Treffen war der Waldtag. Wir verbrachten einen ganzen Tag im Wald und konnten viele neue Erfahrungen sammeln. Dieser Tag stand ganz unter dem Motto „7 Wald(Welt)wunder". Wir machten viele Spiele und grillierten unsere selbst mitgebrachten Würste auf dem Feuer, welches wir vorher mit einem Feuerstein, einem Eisenstück und einem Tuch angezündet haben. Später durften wir noch Schoggibananen geniessen. Es war eindrücklich, zu erleben, welche Wunder uns die Natur bietet, wenn wir unsere Augen, Ohren und die Nase dafür öffnen.
Viele von uns haben sich für den Firmweg entschieden, um sich dabei mit Gleichaltrigen treffen zu können und sich über das Leben, die Welt und die Religion auszutauschen und zu philosophieren. Wir möchten uns durch die Firmung ein weiteres Mal zu unserem Glauben bekennen und uns im Glauben stärken lassen. Und es tut gut, zu wissen, durch den Paten oder die Patin eine Stütze im Leben zu haben.
Der Firmgottesdienst wurde geprägt durch die vielen Beiträge der Jugendlichen und war sehr abwechslungsreich. Die vier Liedervorträge wurden im Vorfeld unter der Leitung von Adrian Boutellier eingeübt. Die eigentliche Firmung wurde durch Bischofsvikar Stärkmann durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt der Katechetin Marianne Leber, welche das Firmprojekt mit viel Gefühl für den 7. Himmel geleitet hat. (eoe)

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