Leserbeitrag
Exkursion ins Appenzellerland und an den Bodensee

Bruno Schmid
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In der Manufaktur goba

In der Manufaktur goba

Die eintägige Exkursion der Vereinigung für Heimatkunde des Bezirks Baden (www.vfhk.ch) führte die interessierten Mitglieder vorerst ins schöne Appenzellerland zur Mineralquelle und Manufaktur Goba AG. Beim Rundgang durch das Unternehmen wurde dem Besucher auf Schritt und Tritt bewusst, nach welchen Grundsätzen das von Gabriela Manser geleitete Unternehmen geführt wird: „Die Produkte, vom Mineralwasser bis zu den Kräutern, sind Geschenke der Natur, den einzigartigen natürlichen Ressourcen des Appenzellerlandes, und in diesem Bewusstsein werden sie mit grosser Sorgfalt gehegt und gepflegt. Das Credo der Firma steht für die natürliche Verbindung von Tradition und Innovation, Kreativität und Nachhaltigkeit“.

Bei der anschliessenden Degustation aller Produkte zeigte sich dann schnell, dass die Durstlöscher aus den Tiefen des Alpsteins echte Lebensfreude vermitteln.

Zum zweiten Apéro wurde die nun schon fröhliche Runde vom Schlossherrn Adolf Röösli in seinem Reich, dem Schloss Grosser Hahnberg über dem Bodensee, begrüsst.

Auch hier zeigte sich schnell, dass der Schlossherr, ein Freund der Musik und der schönen Künste, leidenschaftlicher Sammler von alten Möbeln und Kachelöfen, nach dem Motto „carpe diem“ lebt. Der gelernte Gärtnermeister hat die ganze Gartenanlage nach dem Erwerb des Anwesens neu gestaltet. Vor der Erkundung durch verschlungene Wege, zwischen Bäumen und Sträuchern, einem natürlichen Teich, Gemüsegarten bis hin zum fächerförmigen Rosengarten, wurde uns jedoch zum Zmittag auf dem grossen, offenen Cheminée im Jagdpavillion eine wunderbare St. Galler Bratwurst gebraten.

So gestärkt folgten wir nun Herrn Röösli durch sein Reich und lauschten den Geschichten über seine Sammlerleidenschaft, bestaunten die dabei gefundenen und restaurierten Möbel, wie auch die wunderbare Aussicht über den Bodensee. Vom Blick aus dem Fenster zeigte sich erst die ganze Pracht der wohlkomponierten Gartenanlage, vom französischen Teil bis hin zum Landschaftsgarten, um in der Ferne fast in einem kleinen Urwald zu enden. Bevor sich das geschmiedete Eingangsportal schloss, warfen wir nochmals einen Blick zurück auf den munter plätschernden römischen Brunnen auf der Terrasse.

Lotti Heller vom Vorstand der Vereinigung für Heimatkunde ist dem Charme der Appenzeller erlegen und hat diesen wunderbaren Tag mit den vielfältigen Eindrücken für uns erkundet und mit viel Empathie geleitet. Ihr gebührt ein grosser Dank.

Die Berichterstatterin: Vrena Moritzi Schmid

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