Leserbeitrag
Ein rundum gelungenes Abenteuer à la 4a

Flurina Lienhard
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Egal ob im Klassenlager, im normalen Unterricht oder auf der Schulreise: Mit der Klasse 4a der Bezirksschule Brugg wird es nie langweilig.

Geschrieben von Loubna Dia-Eddine und Lisa Bosshard, 4a

19.08.16, 6:45 Brugg: Die wachsamen Augen des Klassenlehrers Willi Nussbaum und der Begleitperson Ursula Liechti schweiften prüfend über die verschlafenen Gesichter der Klasse 4a. Kaum waren alle 21 Teenager versammelt, konnte es losgehen! Pünktlich um sieben Uhr verliess der Zug nach Olten den Brugger Bahnhof. Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag hielt jeder Ausschau nach einem Platz zwischen den vielen Passagieren. Alle Blicke ruhten auf den Schülerinnen und Schüler, ob neugierig oder doch ein wenig genervt - jeder fragte sich, was so viele Jugendliche in aller Frühe hier zu suchen hatten. Erstaunlicherweise war am Morgen von der sonst so lauten Klasse nicht viel zu hören. In Olten angekommen, eilten alle über die rappelvollen Gleise zum nächsten Zug, der schon wartete. Durch den kurzen Sprint wurde man allmählich wach. Aufgeregt richteten sich alle auf ihren Plätzen ein, denn jetzt hiess es: eineinhalb Stunden Zug fahren. Egal ob essend, spielend oder einfach nur plaudernd, jeder genoss es, mit seinen Freunden Zeit zu verbringen. Noch ein letztes Mal umsteigen in Interlaken, ein kurzer Marsch in Meiringen - und schon war das Ziel erreicht, die Aareschlucht. Besonders eindrücklich war die 1,4km lange Wanderung flussaufwärts. Die von der ständigen Erosion der Aare gebildete Schlucht hatte es allen angetan. Die imposanten Wasserfälle schossen aus den gigantischen Felsen. Wieder am Tageslicht ging es weiter zur Gelmerbahn, der mit 106% Steigung die unbestritten steilste Standseilbahn Europas. Beim Anblick der immensen Neigung kam ein mulmiges Gefühl auf, doch schlussendlich überwand sich jeder, mit den roten Waggons die 1860 Meter hinauf zu fahren. „Am Anfang hatte ich wirklich Bammel hochzufahren,“ meinte Jasmin lachend, während sie ihre Jacke aus dem Rucksack kramte (in der Höhe war es doch etwas kälter...), „doch der herrliche Ausblick ist es definitiv wert.“ Der Blick auf den Gelmersee von so hoch oben war tatsächlich atemberaubend und von der Staumauer aus bot sich eine wunderbare Sicht auf die umliegenden Berge. Ein perfekter Ort zum Mittagessen. Nach einem ausgiebigen Lunch machte sich die Gruppe auf, zurück ins Tal hinunterzuwandern. Trotz einigen Komplikationen durch das rutschige Gestein kamen alle wohlbehalten unten an.

Von der zweistündigen Wanderung waren die Schüler danach aber sichtlich erschöpft. Dennoch war die Freude an diesem besonderen Schultag bei allen zu spüren. Doch alles geht einmal zu Ende. Etwas betrübt, aber doch zufrieden mit der Reise machte man sich wieder auf den Heimweg. Je länger die Fahrt dauerte, desto lauter wurden die Gespräche; mit ihrer Präsenz sorgten die Lehrpersonen aber dafür, dass die anderen Mitreisenden nicht allzu sehr in Mitleidschaft der 4a-Euphorie gezogen wurden. Um 19.00 Uhr war es soweit, die Schulreise 2016 der Klasse 4a nahm ein Ende. Alle verabschiedeten sich und jedem war klar: Es war ein gelungener und ereignisvoller Tag gewesen.

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