Leserbeitrag
Ein Beispiel von einem Frenkendörfer, der nach der Pensionierung noch ein Seniorenberater war

Dieter Wundrak-Gunst
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Das Beispiel von einem Frenkendörfer, der nach der Pensionierung noch für eine kurze Zeit ein Seniorenberater war.

So ist es gewesen, man war ein Cash Manager bei der BLKB und verwaltete eine Bilanzsumme. Den Betrag möchte ich hier nicht mitteilen. Es war also möglich, dass man mit 60 in die Pension gehen konnte. Zu jener Zeit hatte es auch die Finanzkrise, nicht nur in der Schweiz, nein auch in anderen Staaten auf dieser Erde. Und dann hiess es, dass die Basler Kantonalbank eine Senioren Beratung hat, es waren also Leute, die frisch in die Pension gingen und noch irgendwie mit einer Beratung tätig sein wollten. Also tat es auch die Basellandschaftliche Kantonalbank. Wir waren einige, ein Bild davon hat es, die hier aktiv wurden. Und ich hatte dabei auch den Gedanken, wenn ich älteren Leuten behilflich sein kann, dann dient es auch mir . Man lernt viele Menschen kennen, dann auch dies, dass man weiss, wo bei manchen der Schuh drückt. Alles wunderbar einige Zeit. Dann kam die Idee, dass man doch vermehrt Produkte von der Bank verkaufen sollte. Und hier sagte ich mir, nein das kann ich nicht akzeptieren. Meine Gründe waren diese, nein, wenn ich im Alter noch eine Beratung zu tun habe, dann einfach für den Menschen in seinen Sorgen und auch Problemen. Also sagte ich Auf Wiedersehen. Zunächst nahm man es mir übel, doch später nicht mehr. Vor allem die Verantwortlichen in der Direktion von der BLKB hatten volles Verständnis für mich. Richtig, auch diese Verantwortlichen sahen es wie ich, es muss der Mensch im Mittelpunkt bei einer Beratung sein, also nicht das Produkt. Warum diese Worte von mir jetzt nach vielen Jahren. Ganz einfach, weil ich heute lesen konnte, dass einige Menschen gerne bis zum Tode arbeiten möchten. Kann sein, dass es bei einigen so ist, doch bei der Mehrheit, das glaube ich einfach nicht. Der Mensch ist keine Maschine, auch eine Maschine läuft nicht für ewig. So doch auch bei uns. Und auch im hohen Alter kann man noch ein nützliches Mitglied von der Gesellschaft sein. Möglichkeiten hat es genügend, dass es möglich ist. Zum Beispiel sich betätigen in einem Seniorenverein, dann auch in einer Wandergruppe, etc.etc. Wir haben in Frenkendorf z.B. von der Kirche einen Mittagstisch. Auch so etwas ist doch grossartig, wenn man dann auch beim Essen die vereinte Familie ist.

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