Leserbeitrag
Die reformierte Kirchgemeinde Thal wirtschaftete gut

Thomas Richartz
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Franziska Haller

Die Rechnungsgemeindeversammlung vor Wochenfrist war mit 20 Personen dürftig besucht. So wurde die schöne Frühlingdekoration vom Frauenverein leider nur von wenigen Leuten gesehen.
Anders als bei vielen Kantonen und Gemeinden präsentierte sich eine Rechnung mit deutlich schwarzen Zahlen.

Pünktlich auf den Glockenschlag um 20.00 Uhr begrüsste die Kirchgemeindepräsidentin Zsuzsa Schneider alle anwesenden Kirchgemeindemitglieder herzlich im Kirchgemeindehaus in Balsthal. Pfarrer Aebersold begann die Versammlung mit einer Geschichte von einem ungläubigen Coiffeur. Als Stimmenzählerin wurde Heidi Antenen einstimmig gewählt.
Die Verwaltungs- und Investitionsrechnung wurde durch Rainer Germann und Alfred Heldstab vorgetragen. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 7'400 Franken ab. Die Bruttoinvestitionen beliefen sich auf 181'000 Franken und wurden hauptsächlich für die Orgelrevision in Balsthal, das Cheminéesääli in Welschenrohr und Umgebungsarbeiten am Pfarrhaus in Welschenrohr verwendet. Ebenfalls wurden 100'000 Franken in die Vorfinanzierung für zukünftige Vorhaben (Kirchen-, Bankheizung in Balsthal und Beleuchtung/akustische Massnahmen im Kirchgemeindehaus) eingelegt.
Die Finanz- und Rechnungsprüfungskommission attestierte dem Verwalter und dem Kirchgemeinderat ein sorgfältiges Umgehen mit den finanziellen Ressourcen. Die Versammlung hiess alle Anträge des Kirchgemeinderates einstimmig gut und verabschiedete so die Rechnungen und die Vorfinanzierungen.
Die Präsidentin bedankte sich im Namen des Kirchgemeinderates für das Vertrauen der Bevölkerung in den gesamten Rat und allen Entscheidungsträgern.
Am Schluss der Versammlung verdankte die Kirchgemeindepräsidentin Zsuzsa Schneider alle geleisteten Arbeiten und leitete zum Vortrag und Kaffee und Kuchen über, welcher von fleissigen Frauen vom Frauenverein Balsthal kredenzt wurde.

Reisebericht von Pfarrerin Franziska Haller

Die Pfarrerin aus Welschenrohr war im vergangenen Sommer für 2 Wochen in der Mongolei auf einer Rundreise. Die farbenfrohen Bilder entführten die Anwesenden in das unbekannte Land und regten manch gute Diskussion an.
Aus dem lebendigen und fundierten Vortrag durch die Pfarrerin erfuhren die Anwesenden, dass in der Mongolei ca. 3% der Bevölkerung Christen sind. Die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Ulaanbaatar und die Einwohnerdichte beläuft sich auf 2 Einwohner pro Quadratkilometer – im Vergleich: Die Schweiz hat eine Einwohnerdichte von 200 Einwohner pro Quadratkilometer.

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