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Der etwas andere Blick auf Dietikon

Sven Koller
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Stadtratskandidat Peter M. Wettler
undefined Stadtratskandidat Sven Koller
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Letzten Samstag luden die drei SP-Kandidierenden für den Stadtrat, Esther Tonini, Sven Koller und Peter M. Wettler, zu einem Stadtrundgang unter dem Motto „(Un) Bekanntes Dietikon“. Rund 30 Personen folgten der Einladung und lernten überraschende und spannende Facetten von Dietikon kennen.

Zu Beginn widmete sich Stadträtin und Bauvorsteherin Esther Tonini einerseits künftigen Entwicklungen, in dem sie im Kronenareal und im Limmatfeld Einblick in die aktuellen und geplanten Bautätigkeiten gab. Andererseits war aber auch das alte Dietikon ein Thema, als es unter anderem um die Renovation der Taverne zur Krone ging, welche Esther Tonini als „mutiges und einzigartiges Vorzeigeprojekt“ heraus hob, von denen es mehr geben sollte.

Sven Koller, amtierender Gemeinderat und jüngster Stadtratskandidat, referierte anschliessend neben der Baustelle der neuen und bald bezugsbereiten Genossenschaftsüberbauung in der Schachenmatt über gemeinnützigen Wohnungsbau und die Schulraumplanung, wo die bisherige, bürgerliche Regierung aus Sicht der SP versagt habe. Beim gemeinnützigen Wohnungsbau sieht Sven Koller beispielsweise grosse Defizite: „In Dietikon beträgt der Anteil an gemeinnützigem Wohnraum rund 5 Prozent. Verglichen mit 13 Prozent im Limmattal oder gar 25 Prozent in der Stadt Zürich besteht in Dietikon gewaltiger Aufholbedarf.“

Den Abschluss des Stadtrundgangs machte Gemeinderat und Stadtratskandidat Peter M. Wettler. Im Zentrum von Dietikon gab es Anlass zu Lob, was die Gestaltungselemente Busbahnhof, Veloparkhaus und Markthalle betrifft. Sorgen bereiten Peter M. Wettler jedoch das zunehmende Fehlen von Kleingewerbe im Zentrum und fehlendes Grün. Auf dem Stadthausplatz, zwischen dem altem und dem neuem Stadthaus, gab es dann nochmals ein positives Beispiel. „Hier ist es im Gegensatz zu anderen Orten sehr gut gelungen, altes und neues zu verbinden. Und durch die Energieversorgung mit einem eigenen Blockheizkraftwerk ist das Stadthaus auch aus energiepolitischer Sicht ein gelungenes, vorbildliches Projekt.“

Zwischen den Stationen bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtrundgangs weitere Einblicke und Ergänzungen durch Gemeinderätin Catherine Peer und Gemeinderatskandidat Manuel Peer. Zufrieden genossen danach alle einen kleinen Umtrunk im Alters- und Gesundheitszentrum Ruggacher.