Leserbeitrag
Brugger Jugendliche im Sprachaufenthalt in Dijon

Vom 1. bis 13. Februar fand der Sprachaufenthalt der E- und M- Profil Klassen des BWZ Brugg in Dijon statt.

Marcel Siegrist
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Vom 1. bis 13. Februar fand der Sprachaufenthalt der E- und M- Profil Klassen des Berufs- und Weiterbildungszentrums (BWZ) Brugg in Dijon statt.

Am Tag der Anreise lernten wir unsere Lehrer sowie die Stadt während einer Tour durch Dijon kennen. Anschliessend folgte der herzliche Empfang durch die Gastfamilien. Wie es in Frankreich üblich ist, assen wir spät, üppig und lecker zu Abend.

Die École Suisse besitzt zwei Schulhäuser auf die wir unserem Profil entsprechend verteilt wurden. Die Schüler des E-Profils wurden während des Aufenthalts auf das Diplom CFP, das am Ende der Woche abgelegt wurde, vorbereitet. Das bestandene CFP kann als Lehrabschlussprüfung gezählt werden. Die beiden Gruppen trafen sich bei Aufgaben wie einem Wettbewerb zur Erkundung der Stadt und einer Umfrage sowie zu Exkursionen.

Wir besichtigten Das Cassissium in Nuits-Saint Georges wo uns von der Entstehung des Crème de Cassis, einem schwarzen Johanisbeerlikör, erzählt wurde. Am Ende der Führung durften wir zuerst vom puren Likör und anschliessend vom Kir, einem Mischgetränk aus Weisswein und Crème de Cassis, kosten.
Des Weiteren besichtigten wir das Hospice de Beaune, ein im Jahre 1443 vom Kanzler Nicolas Rolin gegründetes Krankenhaus. Nebst der Krankenversorgung baute, und baut bis heute, das Krankenhaus Wein an. Nicolas Rolin wollte durch die Versteigerung der Produkte die Existenz des Krankenhauses sichern. Es bleibt bis heute ein wohltätiges Werk, dessen Einnahmen für Pflegedienste verwendet werden.
Die letzte Exkursion fand im Weinkeller in Pommard statt, auf die eine Degustation eines Rosés, drei Rotweine und eines Dessertweins folgte.
In der zweiten Woche konnte man sich für eine Tagesreise nach Paris anmelden.
Die Erkundung des Dijoner Nachtlebens durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Die Schule hielt allerdings gewisse Regeln fest; es wurden Tage festgelegt, an denen es uns gestattet war, auszugehen. Die restliche Zeit sollten wir, unseren Französischkenntnissen zu Liebe, mit den Familien verbringen.

Die schöne Zeit wurde mit einem Apéro, wo sich alle Klassen in einer der Schulen versammelten, abgerundet.

Uns bleiben schöne Erinnerungen und verbesserte Französischkenntnisse.