Leserbeitrag
Brigitte Trümpy liest aus ihrem Buch «Wie Till seinen Himmel fand»

Marcel Siegrist
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Auf Einladung der Frauen von Soroptimist International Bremgarten-Freiamt las Brigitte Trümpy vergangene Woche aus ihrem Buch «Wie Till seinen Himmel fand». Trümpy verlor ihren Enkel Till mit sechs Jahren an einem Hirntumor. Diese Erfahrung verarbeitete sie in ihrem Buch. Claudia Penta, Präsidentin von Soroptimst International Bremgarten-Freiamt freute sich, dass zahlreiche Interessierte den Weg in die Bremgarter Stadtbibliothek fanden. «Wir sind uns bewusst, dass dieses Thema kein einfaches ist», sagte sie. Trümpy gelang es auf eindrückliche Art und Weise über die Zeit der Krankheit ihres Enkels zu erzählen. Gemeinsam mit ihrer Tochter – Kerstin Birkeland Ackermann, Schweizerin des Jahres 2013 – meisterte die Familie das Schicksal. Es gelang ihnen, trotz immer wieder neuen Rückschlägen, den Mut nie zu verlieren und Till damit ein wenig Normalität im Ausnahmezustand zu ermöglichen. Umrahmt wurde die Lesung mit dem Gesang von Heiri Trümpy, der für seinen Enkel und den Verein Sternentaler Lieder komponiert.

Nach dem Tod des Enkels schrieb Trümpy ihr Buch und gründete zugleich den Verein Sternentaler, um Grosseltern und Familien im Sturm zur Seite zu stehen. Der Verein lebt vom Engagement vieler Freiwilliger, die sich für Menschen in Ausnahmesituationen stark machen. Claudia Penta konnte Brigitte und Heiri Trümpy, im Namen von Soroptimist International Bremgarten-Freiamt und den Gästen der Lesung, konnte Claudia Penta dem Ehepaar Trümpy einen grosszügigen Beitrag an den Verein überreichen.