Leserbeitrag
150 Jahre Schiessverein Dietikon

Rolf Neeracher
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Die Aufgabe des Schiessvereins war von je her, den Wehrmännern die Erfüllung der Schiesspflicht zu ermöglichen, sowie auch der Schiesssport im Besonderen zu fördern. Nicht alle Vereine können auf eine so lange Vereinsgeschichte zurückblicken. Dies beweist einmal mehr, dass trotz vieler negativer Stimmen gegen den Schiesssport, die Schützenvereine und vor allem deren Mitgliederinnen und Mitglieder nicht aus unserer Gesellschaft wegzudenken sind.

Damit es auch in Zukunft so bleibt, darf auch die Jugendförderung nicht zu kurz kommen. Waren früher die Jungschützenkurse vor allem als Vorbereitung für das Militär gedacht, steht heutzutage der sportliche Aspekt im Vordergrund. Die Gewehre werden nicht mehr als Waffen, sondern als Sportgeräte bezeichnet. Natürlich werden auch nach wie vor, die vom Bund auferlegten Pflichten, durchführen der obligatorischen Übungen, wahrgenommen. Eine grosszügige Schiessanlage, welche auch vom Waffenplatz rege benutzt wird und den neuesten Vorschriften des Umweltschutzes (Kugelfang) entspricht, ist im Reppischtal vorhanden. Die Anlage ermöglicht es uns auch jährlich das Reppischtalschiessen, dieses Jahr zum 39. Male, durchzuführen. Ein gutes Einvernehmen mit der Stadt Dietikon und dem Waffenplatz im Reppischtal erleichtert den Betrieb der Schiessanlage enorm.

In der umfangreichen Jubiläumschronik, die Paul Schneider mit grossem Aufwand und viel Herzblut geschaffen hat, sind die vielen Höhen und Tiefen der langen Vereinsgeschichte sehr treffend beschrieben. Dass wir trotz enormen Bemühungen (Jungschützenkurse) Nachwuchssorgen haben, wie mancher anderer Verein auch, ist leider Tatsache. Dass wir mit dem verständlichen Wegzug aus der Stadt ins Reppischtal den Kontakt mit der Bevölkerung und den anderen Vereinen weitgehend verloren haben ist zu bedauern.

Ich möchte an dieser Stelle allen Mitgliedern die auch in stürmischen Zeiten treu zum Verein gehalten haben, herzlich Danken. Danken möchte ich auch den Behörden von Dietikon für ihre positive Haltung gegenüber dem Schiesswesen und den Vereinen aus der Stadt. Einschliessen in meinen Dank möchte ich auch meine Vorstandskameraden und die Vielzahl unserer Freunde und Helfer, die es uns immer wieder Ermöglichen, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Der Vereinspräsident Rolf Neeracher

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