Leserbeitrag
10 Jahre Begegnungszentrum Schinznach-Dorf

Start der Jubiläumswoche

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„Unter diesem Dach können wir Gemeinde leben" So lautete der Titel in der Aargauer Zeitung, als sie von der Einweihung des Begegnungszentrums Schinznach-Dorf am 21. November 2000 berichtete. 10 Jahre später ist wieder feiern angesagt. „Begegnung mit Menschen" hiess das Motto am Öffentlichkeitsanlass zum Start der Jubiläumswoche. Eingeladen waren die Presse sowie die Gemeinderäte, die Pfarrer und Kirchenpfleger aus dem Schenkenbergertal. Im Begegnungszentrum Schinznach-Dorf sollen Begegnungen unter verschiedenen Generationen stattfinden. Begegnungen sollen auch dort möglich sein, wo die Menschen in den Dörfern leben. Kleingruppen in den umliegenden Dörfern tragen zu solchen Begegnungen bei. „Die Chrischona-Gemeinde versteht sich als regionale Kirche im Schenkenbergertal. Wie praktisch, dass die Bushaltestelle vor der Gemeindetüre liegt", meinte Pastor Martin Kress. Mit dem wunderbaren Blick zur Bözenegg müsse er gut predigen, damit die Gedanken der Zuhörer nicht abschweifen würden. Gemäss Ruedi Glanzmann, Regionalleiter der Chrischona-Gemeinden Schweiz, gilt das Zitat der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel auch für unser Land, ja unser Tal. Sie sagte: „Wir haben nicht ein Zuviel an Islam, sondern zuwenig Christentum." An der Jubiläumsfeier am zweiten Sonntag im November umhüllte Kaffeeduft das Entrée . Da ein Hallo, dort ein frohes Grüezi: Die Besucher freuten sich an diesem Gottesdienst dabei zu sein. „Die Schönheit der Gemeinde Jesu entdecken" war der Kern der Botschaft von Martin Kress. Oftmals sehe man die Schönheit mit den Augen. Manchmal müsse man sie jedoch mit dem Herzen entdecken.

Ursula Müller