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Schweizer Forscher entwickeln langlebigere Technologie für Wasserstoff-Fahrzeuge

Mittels eines neuen Katalysators könnten Wasserstoff-Fahrzeuge langlebiger gemacht werden. (Symbolbild)

Mittels eines neuen Katalysators könnten Wasserstoff-Fahrzeuge langlebiger gemacht werden. (Symbolbild)

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Bern hat einen Elektrokatalysator für Wasserstoff-Brennstoffzellen entwickelt, der ohne Kohlenstoffträger auskommt und dadurch stabiler ist.

(sku) Brennstoffzellen gewinnen als Alternative zur batteriebetriebenen Elektromobilität im Schwerverkehr immer mehr an Bedeutung, da Wasserstoff ein CO2-neutraler Energieträger ist. Einem internationalen Team unter Leitung der Universität Bern ist es nun gelungen, eine stabilere Technologie zur Stromgewinnung mit Brennstoffzellen zu entwickeln. Dies teilt die Universität am Montag mit. Die neue Technologie kann gemäss Mitteilung in der Fahrzeugindustrie wie beispielsweise im Strassenverkehr eingesetzt werden und diesen somit nachhaltiger machen.

Damit die Stromgewinnung mit Brennstoffzellen effizient ist, wird ein Elektrokatalysator benötigt, erklären die Forschenden. Diese bestehen heute aus Platin-Kobalt-Partikeln und leitfähigem Trägermaterial aus Kohlenstoff. Da das Material in der Brennstoffzelle Korrosion ausgesetzt sei, verliere die Zelle mit der Zeit an Effizienz und Stabilität. Den Forschenden ist es jetzt gelungen, ein Elektrokatalysator ohne Kohlenstoffträger herzustellen. Dieser bestehe aus einem dünnen Metallnetzwerk und sei dadurch langlebiger.

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