salzkorn
Gleich drei Bundesräte wollen den neuen Schwingerkönig sehen

Trifft sich der Bundesrat beim Eidgenössischen in Pratteln zu einem Geheimschwinget? Wer auf den Rücken gelegt wird, darf bei den Gesamterneuerungswahlen 2023 nicht mehr antreten.

Jürg Ackermann
Drucken

Die Spannung steigt. Noch drei Mal schlafen, dann kommt der Tag der Entscheidung. Giger oder Schlegel: Aus lokaler Sicht gibt es ja berechtigte Hoffnung, dass der nächste Schwingerkönig aus der Ostschweiz kommt. Doch das Eidgenössische strahlt weit über den Sport hinaus. So werden gleich drei Bundesräte beim Grossanlass erwartet. Sportministerin Viola Amherd, Bundespräsident Ignazio Cassis und Finanzminister und Schwing-Fan Ueli Maurer.

Die grosse Präsenz der Regierung befeuert nun die Gerüchteküche. Trifft sich gar der gesamte, derzeit recht zerstrittene Bundesrat in Pratteln zu einem Geheim-Schwinget, um im Sägemehl die Hackordnung neu festzulegen? Cassis Ignazio – Berset Alain, Sommaruga Simonetta – Keller-Sutter Karin: Wer auf den Rücken gelegt wird, darf bei den Gesamterneuerungswahlen 2023 nicht mehr antreten. Und wer nur stellt oder mit einem missratenen Wyberhaken auffällt, muss das mühsame EU- oder Strom-Dossier übernehmen. Dem Sieger des Schlussgangs hingegen winkt das Bundespräsidium bis 2027.