Getestet

Von Londoner Start-up hergestellt: Endlich gibts Strumpfhosen ohne Erstickungsgefahr

Strumpfhose von Hédoïne .

Strumpfhose von Hédoïne .

Die Strumpfhose von Hédoïne macht dank ausgeklügelter 3D-Technologie keine Laufmaschen. Die 30 Euro dafür sind gut angelegtes Geld.

Wir sind kein Verbrauchermagazin. Darum können wir nicht sagen, ob das nun die beste Strumpfhose aller Zeiten ist. Wir haben nicht jedes Modell von Falke, Wolford & Co. im Labor durchgetestet. Auch lässt sich nicht beweisen, dass die Strumpfhose von Hédoïne aus London in den nächsten 1000 Jahren nie eine Laufmasche werfen wird.

Was ich persönlich aber sagen kann: Hédoïne ist die bequemste Strumpfhose, die sich jemals um mein genetisch herausgefordertes Bäuchlein geschmiegt hat. In den vergangenen 30 Jahren probierte ich Strümpfe jeder Preisklasse.

Im Ergebnis geht bei mir zudem alles, was nicht der Stufe «Superblickdicht» entspricht, nach ein- bis zweimal tragen über den Jordan. Irgendwo bleibt man immer hängen, irgendwann muss es beim Hochziehen immer zu schnell gehen, irgendwas zwickt immer.

Diesmal nicht. Hédoïne-Tights sind das Resultat eines Start-ups zweier Freundinnen, die Consulting und Banking verliessen, um die beste Strumpfhose der Welt zu kreieren. Sie sind nahtlos, formend, formstabil, ökologisch und laufmaschenresistent.

Das Beste daran ist der nahtlose Bund. Shaping heisst in diesem Fall nicht «Ich drücke dich zusammen, bis du nur noch auf Höhe Halszäpfchen atmest». Es heisst: «Ich lege mich um dich wie ein sanftes Band und vermittle dir das Gefühl, die Bauchdecke auch mal kurz entspannen zu können.»

Der Strumpf ist zwar nicht unzerstörbar. Das behaupten die Macherinnen auch nicht. Aber kleine Löcher produzieren dank ausgeklügelter 3D-Stricktechnologie keine Laufmaschen.

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